“DialoguePerspectives | Podcast” ist eine Plattform für europäische Diskurse an den Schnittstellen von Religion, Weltanschauung, Politik und Gesellschaft. Hören Sie hier die vielfältigen Stimmen und Perspektiven aus ganz Europa von diskursbestimmenden Intellektuellen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivist*innen unterschiedlichster Hintergründe. Ein Podcast von “Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch”. "DialoguePerspectives | Podcast" is a platform for European discourse at the intersections of religion, worldview, politics and society. Tune in to the diverse voices and perspectives of discourse-shaping intellectuals, artists, academics and activists of manifold backgrounds from across Europe. A podcast of "DialoguePerspectives. Discussing Religions and Worldviews". www.dialogueperspectives.org | © 2022 DialoguePerspectives
🎙️ United Against Antisemitism: Stories from the Field, Episode 6.
Join us for a panel discussion live-recorded during the EPNA workshop in Belgrade this November. Featuring key voices like Katharina von Schnurbein, Friedrich Enders from TikTok, and others, the panel explores the rise of online antisemitism, the role of legislation, and collective strategies to foster safer digital spaces.
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Intro: Bethany Odd I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ I insta: dialogueperspectives_epna
CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR: Peggy Piesche im Gespräch mit Kristina Lunz, moderiert von Anja Fahlenkamp.
Peggy Piesche, Leiterin des Fachbereichs „Politische Bildung und plurale Demokratie“ bei der Bundeszentrale für Politische Bildung, und Kristina Lunz, Mit-Begründerin des Center for Feminist Foreign Policy, sprechen über die diesjährigen Europawahlen und die Konsequenzen von Polarisierungen für Deutschland und Europa. Sie konkretisieren Handlungsoptionen sowie die Rolle von Empathie, kollektiver Erinnerung und Zusammenarbeit für die Gestaltung unserer Demokratien. Diplomatin Anja Fahlenkamp betont Intersektionalität als Schlüsselkonzept zu begreifen, um gegenwärtige Herausforderungen zu verstehen.
Das Gespräch fand im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Wie weiter? – Gegenwart erinnern. Der 24. Februar, der 7. Oktober und der 9. Juni“ in Kooperation mit der Akademie der Künste am 19. Oktober in Berlin statt. Drei Panels zeigten die Singularitäten sowie die Gleichzeitigkeiten und Verschränkungen von Kriegen, rechter Gewalt und der Bedeutung von Pluralen Erinnerungskulturen auf.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcast der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Johanne Korneli, Peggy Piesche, Kristina Lunz, Anja Fahlenkamp; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR: Hanna Veiler im Gespräch mit Ahmad Dakhnous, moderiert von Dinah Riese.
Die Journalistin und Ressortleiterin bei der taz Dinah Riese diskutiert mit Hanna Veiler, Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, und Ahmad Dakhnous, Aktivist und politischer Referent, über den Krieg in Israel und Gaza, seine Bedeutung für Deutschland und Europa und welche Rolle eine Plurale Erinnerungskultur darin spielen kann. Das kontroverse und emotional geladene Panel schafft Raum für plurale Perspektiven und zeigt, wie ein respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Positionen gelingen kann.
Das Gespräch fand im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Wie weiter? – Gegenwart erinnern. Der 24. Februar, der 7. Oktober und der 9. Juni“ in Kooperation mit der Akademie der Künste am 19. Oktober in Berlin statt. Drei Panels zeigten die Singularitäten sowie die Gleichzeitigkeiten und Verschränkungen von Kriegen, rechter Gewalt und der Bedeutung von Pluralen Erinnerungskulturen auf.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcast der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Johanne Korneli, Hanna Veiler, Ahmad Dakhnous, Dinah Riese; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR: Gespräch zwischen Dan Thy Nguyen und Ibrahim Arslan.
Was unterscheidet Erinnern und Gedenken? Wie gehen Gesellschaft und Institutionen mit Betroffenen um? Wie kann eine Gedenkkultur gestaltet werden, die die Perspektiven und Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt rückt? Und wie können sich Betroffene untereinander solidarisieren? Diese und weitere Fragen diskutiert Theaterregisseur, Schauspieler und Schriftsteller Dan Thy Nguyen mit Ibrahim Arslan, politischer Bildner und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcast der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Johanna Korneli, Dan Thy Nguyen, Ibrahim Arslan; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Recording: Tobias Gronau, Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
🎙️ United Against Antisemitism: Stories from the Field, Episode 5.
Listen to Umit Ozturk from the Euro-Mediterranean Resources Network located in Brighton (UK) as he introduces his work on how to use culture and arts as a form of getting to know each other as well as telling stories to create understanding and overcome prejudices.
On his initiatives he collaborates with the organisation United for Intercultural Action in Hungary.
Check out also: The No Hate Speech Campaign of the Council of Europa
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Intro: Bethany Odd I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ I insta: dialogueperspectives_epna
CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR: Olesya Yaremchuk, Marina Chernivsky und Igor Mitchnik thematisieren die verheerenden Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine: Welche Auswirkungen hat der Krieg für Betroffene und Angehörige? Wie beeinflusst er Demokratien in Europa? Wie geht es – auch erinnerungspolitisch – weiter?
Das Gespräch fand im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Wie weiter? – Gegenwart erinnern. Der 24. Februar, der 7. Oktober und der 9. Juni“ in Kooperation mit der Akademie der Künste am 19. Oktober in Berlin statt. Drei Panels zeigten die Singularitäten sowie die Gleichzeitigkeiten und Verschränkungen von Kriegen, rechter Gewalt und der Bedeutung von Pluralen Erinnerungskulturen auf.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcast der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Olesya Yaremchuk, Marina Chernivsky, Igor Mitchnik; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR: Gespräche zwischen Shai Hoffmann und Ahmad Dakhnous (00:14:00-00:36:03), Furkan Yüksel und Samuel Stern (00:36:10-01:05:00) sowie Hadja Haruna-Oelker und Max Czollek (01:05:01-01:37:00). Die Moderation der ersten beiden Gespräche übernahm Hannan Salamat. Einleitung von Hamze Bytyci, Johanna Korneli und Jo Frank.
Anlässlich der Terroranschläge, die am 7. Oktober 2023, von der Hamas in Israel verübt wurden, und des darauffolgenden Krieges in Gaza, richtete sich der Fokus der Veranstaltung »Gegenwart Erinnern: Eine Nacht der Trauer. Reflexionen über Erinnerung und Verlust« im Grünen Salon der Volksbühne auf das komplexe wie ambivalente Thema Trauer.
In den Gesprächen wurden kulturelle, psychologische und soziale Aspekte von Trauer und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum reflektiert: Kann Trauer als fundamentale menschliche Emotion angesichts von Krieg und Konflikt eine vereinende Wirkung haben? Ist das Recht auf Trauer für alle gleich? Wie begegnen wir den Ungleichheiten in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit von Trauer? Welche konkrete Verantwortung liegt bei den vielen nicht unmittelbar Betroffenen in den Diskursen um Trauer und Krieg?
Die Veranstaltung ermöglichte Gespräche dort, wo Dialog unmöglich erscheint. Dabei wurde versucht, eine Form der Erinnerung zu stärken, die eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den aktuellen Gewaltgeschehnissen bedeutet und gleichzeitig Perspektiven für ein solidarisches und plurales Erinnern aufzeigt.
Disclaimer: Ein weiterer Programmpunkt des Abends war die Präsentation von Arbeiten der Künstler*innen Atalya Laufer und Ariel Reichman, moderiert von Zsófia Bihari. Aufgrund der essenziellen Verknüpfung des Gesagten mit Bildmaterial wurde dieses Gespräch herausgenommen.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcast der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Hamze Bytyci, Jo Frank, Johanna Korneli, Hannan Salamat, Shai Hoffmann, Ahmad Dakhnous, Furkan Yüksel, Samuel Stern, Hadja Haruna-Oelker, Max Czollek; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
🎙️ United Against Antisemitism: Stories from the Field, Episode 4.
Listen to Limor Simhony Philpott from the Antisemitism Policy Trust (UK) as she discusses an initiative aimed at identifying harmful AI-generated content on social media and beyond. She’s advocating for political action, ensuring leaders understand and address this critical issue.
This initiative is a collaboration with Decoding Antisemitism (Germany) and INACH (Belgium), working together to safeguard online spaces.
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Intro: Bethany Odd I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ I insta: dialogueperspectives_epna
Welche Widerstände muss Erinnerungskultur aushalten können? Wie können Erinnerungspraktiken in Ostdeutschland auch als Widerstandspraktiken begriffen werden? Welche Rolle kann eine widerständige Erinnerungskultur in Zeiten eines europaweit zu verzeichnenden rechten Backlashs einnehmen? Diese Fragen diskutierten Anne Rabe, Andrea Hanna Hünniger, Sarah Grandke, Kelly Laubinger und Dan Thy Nguyen, moderiert von Anja Fahlenkamp. Das Panel "Erinnerung und Widerstand" fand im Rahmen der Veranstaltung »Memory Matters« in Dresden statt.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Johanna Korneli, Angela Mani, Anne Rabe, Andrea Hanna Hünniger, Sarah Grandke, Kelly Laubinger, Dan Thy Nguyen; Moderation: Anja Fahlenkamp; Editorial team: Hannah Blumas, Angela Mani, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project lead: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
How can we combat antisemitism on TikTok? Researcher Stefania Manca from Italy's Institute for Educational Technology shares strategies for tackling antisemitism on social media. In collaboration with the Tom Lantos Institute in Hungary, she has researched the different forms of antisemitism in both countries, using these insights to develop concrete approaches to fight hate online, especially targeting younger audiences.
Check out what she has to say.
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Intro: Bethany Odd I Technical Supervision: Kevin Nagel I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ I insta: dialogueperspectives_epna
With Germany's elections just held on 1 September, this episode is more relevant than ever! After voting closed on Sunday, the AfD was projected to become the strongest party in the eastern state of Thuringia, with 32.8% of the vote, and to come a close second in Saxony, with 30.6% of the vote.
In this episode, we explore the growing influence of right-wing, anti-pluralist parties on Europe's central power structures, with a particular focus on Germany's AfD and its potential role in nominating judges to the Federal Constitutional Court. Hosts Whitney, Paulina, and Asmae are joined by special guest Moritz Dege, a contributor to our Anthology "Voices of Resilience", who offers expert insights into the AfD's growing power and what it could mean for the future of democracy in Germany and beyond.
Join us as we discuss the intersection of political power, judicial independence and the urgent need to protect democratic institutions.
A new episode of our podcast is released every month - stay tuned!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Dr Asmae Ourkiya, Moritz Dege | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives | Shownotes: Anthology: https://www.dialogueperspectives.org/wp-content/uploads/2024/06/VOICES-OF-RESIL-IENCE-Exploring-Crisis-and-Cohesion-in-Contemporary-European-Society.pdf
Tune into this new episode, where Daniel Heller @cejiorg, a Jewish Contribution to an inclusive Europe, talks about one of his latest initiatives: a study session on the mission of ‚Creating Safe(r) and Brave(r) Spaces’ together with @enil_eu, the European Network on Independent Living.
Check out the following organisations that took part in making Daniel’s initiative successful:
💠 CEJI. A Jewish Contribution to an Inclusive Europe: https://ceji.org/
💠 European Network on Independent Living: https://enil.eu/
💠 European Union of Jewish Students: https://eujs.org/
💠 Inach. International Network against Cyberhate: https://www.coe.int/en/web/youth
💠 Youth Department of the Council of Europe: https://www.coe.int/en/web/youth
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Intro: Bethany Odd I Technical Supervision: Kevin Nagel I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ I insta: dialogueperspectives_epna
Ist solidarisches Erinnern unter Wahrung der Einzigartigkeit communityspezifischer Erinnerungen möglich? Welche Rolle spielen Gedenkinitiativen in der solidarischen Erinnerungsarbeit? Wie kann eine solidarische Erinnerungspraxis gesellschaftlicher Polarisierung entgegenwirken? Diese Fragen diskutierten Ibrahim Arslan, Hamze Bytyci, Max Czollek, Kelly Laubinger und Hanna Veiler, moderiert von Jo Frank und musikalisch begleitet von Daniel Arkadij Gerzenberg. Das Panel "Solidarität in Erinnerung" fand im Rahmen der Veranstaltung »Memory Matters« in Neumünster satt.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DialoguePerspectives e.V.
Speakers: Johanna Korneli, Ibrahim Arslan, Hamze Bytyci, Max Czollek, Kelly Laubinger, Hanna Veiler; Moderation: Jo Frank; Musical improvisations: Daniel Arkadij Gerzenberg, Editorial team: Hannah Blumas, Lea Otremba; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Project management: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
This podcast episode delves into identity, exploring how self-perception and societal labels shape who we are. Hosts Whitney and Paulina are joined by new host Dr Asmae Ourkiya from the Ecofeminist Institute to discuss how identity is shaped by factors such as race, gender, nationality and culture, and what privilege has to do with it. They discuss identity formation, intersectionality and the responsibilities that come with recognising one's privilege.
Join us as we explore how identity and privilege interact and affect people's lives.
A new episode of our podcast is released every month - stay tuned!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Dr Asmae Ourkiya | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives
🎙️ New Podcast! 🎙️
We're excited to introduce "United Against Antisemitism: Stories from the Field," a podcast series from the Practitioners Network Against Antisemitism (EPNA). This programme is made possible by the German Federal Foreign Office. The series is part of the DialoguePerspectives e.V. podcast.
In this series, we spotlight the voices of people across Europe who are working tirelessly to ensure antisemitic ideologies find no foothold. Join us as we explore their stories and learn valuable lessons from their experiences. Together, we can build pluralistic and democratic societies in Europe that stand firmly against hate.
Tune into our first episode, where Florian Eisheuer, program lead of EPNA, talks with EPNA speakers Bethany Odd from the Anne Frank Trust in the UK and Misko Stanisic from Terraforming in Serbia. They discuss the importance of building a network of civil society actors as well as give insights on their work in the UK and Serbia.
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Intro: Bethany Odd I Technical Supervision: Kevin Nagel I Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn I Speakers: Misko Stanisic, Bethany Odd, Florian Eisheuer I
Music: Hopeful Start by John Bartmann is licensed under a CC0 1.0 Universal License I Illustration: Saskia Schlarmann I Project Lead: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | https://against-antisemitism.eu/ insta: dialogueperspectives_epna
In der neuesten Folge des CPPD-Podcasts „ERINNERUNGSFUTUR“ diskutieren die beiden Mitglieder aus dem CPPD-Netzwerk Marina Chernivsky vom Kompetenzzentrum für antisemintismuskritische Bildung und Forschung und OFEK e.V. und Politikwissenschaftler Dr. Jonas Fegert. Dabei geht es u.a. um psychologische Perspektiven auf (kollektive) Erinnerung und psychosoziale Folgen des 7. Oktobers.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivist*innen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DialoguePerspectives e.V.
Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Speakers: Johanna Korneli, Marina Chernivsky, Jonas Fegert; Redaktion: Hannah Blumas, Lea Otremba; Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2024 DialoguePerspectives e.V. | http://www.cppdnetwork.com
In this episode our hosts Neta-Paulina and Whitney delve into the fascinating world of linguistics with our special guest Dr Semra Kızılkaya, a postdoctoral researcher in German linguistics from Bielefeld University. Dr Semra Kızılkaya, whose academic journey spans Berlin, London, and Cologne, brings a wealth of knowledge on social grammatical variation. Together they explore languages as markers of identity and discuss how linguistic and cultural moments often blur in unexpected ways.
Join us as we discover how language evolves, especially in today's pluralistic society, and explore the journey of these lexical items as they become part of everyday language. Special thanks to our guest speaker Dr Semra Kızılkaya.
New Episode of our podcast dropping every month – stay tuned!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Dr Semra Kızılkaya / Postdoctoral researcher in German Linguistics at Bielefeld University, Undergraduate studies in German & English Philology & Mathematics in Berlin/London, Masters Degree in General Linguistics, PhD in Linguistics - University of Cologne| Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives |
Since the recording of this episode our friend and colleague Henri Vogel has passed away. Please find an obituary honoring his memory on our website.
In this episode our hosts Neta-Paulina, Whitney and Henri discuss democracy in the digital age. Together with our special guest and expert Dr. Jonas Fegert, they express concerns about the impact of social networks on societal discourse and democratic participation, noting the potential for both connectivity and echo chambers, and discuss the role of big tech platforms in shaping narratives through algorithms and content curation, as well as the pervasive issue of disinformation and its erosion of trust in democratic institutions.
The conversation also touches on the role of governments in combating misinformation and the tools available to individuals to promote a more resilient digital democracy, including the importance of accountability.
Special thanks to our guest speaker Dr. Jonas Fegert.
New Episode of our podcast dropping every month – stay tuned!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Henri Vogel, Dr. Jonas Fegert | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives | Rabbit Hole Podcast by New York Times: https://www.nytimes.com/column/rabbit-hole
Since the recording of this episode our friend and colleague Henri Vogel has passed away. Please find an obituary honouring his memory on our website.
In this episode our hosts Whitney, Henri and Neta-Paulina explore the multifaceted role of religion in times of crisis. They are joint by Professor Dr Frederek Musall, Chair of the Board of Directors of DialoguePerspectives, to discuss how religious institutions and leaders can have a positive impact on crises by fostering resilience and unity. Furthermore, they reflect on the challenges religious actors face in exacerbating or prolonging crises, and the declining influence of religion in some societies.
The conversation touches on how religion can help individuals cope with and resolve crises, and its potential role in addressing complex issues such as climate change. Special thanks to our guest speaker Prof. Dr. Frederek Musall!
New Episode of our podcast dropping every month – stay tuned!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Henri Vogel, Prof. Dr. Frederek Musall | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives
In this episode, our hosts explore climate justice and the role of intersectionality in addressing climate change. They are joined by Dr. Asmae Ourkiya to discuss the unequal impacts of climate change on marginalised communities and solutions for a more just future. Join Whitney, Henri and Neta-Paulina for enlightening discussions on ecofeminism, queer ecofeminism and actionable steps towards climate justice. Special thanks to our guest speaker Dr Asmae Ourkiya.
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün ©2024 DialoguePerspectives
In this episode, the hosts dive into the aftermath of recent impactful geopolitical events that have left communities grappling with intensified social divisions. They navigate the complex terrain of empathy amidst mounting pressures on minority groups and wrestle with the fundamental question of who should shoulder the responsibility of dialogue.
A special thank you to the guest speakers of this episode who have contributed their valuable thoughts: Joshua Krug, Sapir von Abel, Dina Wyler, Hicham Rhannam, Anas Antifa, Furkan Yueksel
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | ©2024 DialoguePerspectives
In der neuen CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR unterhalten sich Lisa Schug vom feministischen Archiv FFBIZ und Stephanie Kuhnen aus dem CPPD-Netzwerk über die Produktion von Geschichte, über das Verhältnis von Macht und Archivarbeit, über Bewegungsarchive sowie über pluralistisches Sammeln.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Intellektuelle und Aktivistinnen über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der DiloguePerspectives e.V.
****Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Speakers: Johanna Korneli, Lea Otremba, Stephanie Kuhnen, Lisa Schug; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
In a special episode, the hosts reflect on the transformative European Leadership Workshop 2023 in Budapest, entitled 'Know Your Enemy: The Entanglements Between Right-Wing Agents and Religion in Europe'.
The podcast explores the manipulation of religion, gender and minority narratives by right-wing movements, revealing the complex ways in which they shape political dynamics and cultural identities. It features insights from renowned experts, including - - Henri Vogel: religious scholar and trans-rights activist who offers a unique perspective on the entanglements between religion and right-wing ideologies
- Prof. Dr. Andrea Pető: Hungarian historian and professor of gender studies who provides historical context and expertise on gendered narratives in right-wing discourse
- Gionathan lo Mascolo: Researcher focusing on the nexus of religion, extremism and far-right politics in Europe, unravelling the networks that support these ideologies
- Natasha Strobl: Austrian political scientist and expert on right-wing extremism, shedding light on the broader political and cultural implications.
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | ©2023 DialoguePerspectives
Bei der Veranstaltung “Past Perfekt? Nacht der Literatur und Erinnerungsfutur” lasen Melina Borčak, Max Czollek, Jelena Jeremejewa und Daniel Gerzenberg aus ihren aktuellen Veröffentlichungen. Alle sind Netzwerkmitglieder der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Im Anschluss loteten sie mit ihren Gesprächspartnerinnen Vatan Ukaj, Marko Dinic, Dinah Riese und Jonad Fegert Möglichkeiten aus, wie Literatur Erinnerungskultur weiterdenken kann. Den Horizont bildete die Frage nach einer aktualisierten Erinnerungskultur, die der pluralen Gegenwart unserer Gesellschaft entspricht.Vielen Dank an alle Beteiligten und Unterstützerinnen, für das zahlreich erschienene Publikum sowie an das Team von RomaTrial e.V. und der Volksbühne.
Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen zu hören.
Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
Die Konferenz der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) fand zum Thema „Gegenwart erinnern“ vom 20.-22. Oktober 2023 in Berlin statt. Sie widmete sich den Möglichkeiten, den Grenzen und der Reaktionsfähigkeit von Erinnerung und Erinnerungskultur in Anbetracht tagesaktuellen politischen Geschehens. Die Podcastfolge ist ein Mitschnitt der Veranstaltung.
Wann setzt Erinnern ein? Wann beginnen Gesellschaften und Individuen auf der Basis von Erinnerung, Geschichte zu verhandeln, Geschichte zu schreiben? In pluralen Gesellschaften existieren Erinnerungskulturen nebeneinander. Sie greifen einander auf, werden ihrerseits eingewoben in die Erzählung, wer mit dem Wir einer Gesellschaft gemeint ist, und wer nicht.
Die CPPD plädiert für eine Stärkung der Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Erinnerungskulturen sind grundlegend an Verständigungsprozessen unserer Gesellschaften über soziale Identität(en) beteiligt. Sie spielen auch in Konfliktdynamiken, die wir heute auf deutscher, europäischer und globaler Ebene erleben, eine zentrale Rolle und zeigen die engen Verwobenheiten unserer Geschichten auf. Diese wirken nicht nur auf die Gegenwart ein – Gegenwart bestimmt unsere Verwobenheiten. Für unsere Erinnerungskulturen bedeutet das, dass wir gemeinsam Wege und Formen entwickeln können, Gegenwart stärker in den Blick zu nehmen. Wenn wir heute über die Zukunft von Erinnerung nachdenken, über eine Zukunft, in der die Vielfalt unserer Gesellschaft an der Gestaltung des Wir partizipieren kann, dann müssen wir den Blick für Erfahrungen und Ereignisse der Gegenwart weiten.
Hierbei geht es nicht um Aufmerksamkeits- oder Platzkämpfe im Erinnerungskalender: Es geht um das Auffalten dieses Kalenders – um die Anreicherung, um die Anerkennung, dass erinnerungspolitische Floskeln nur dann nicht mehr nur Floskel, sondern auch wirksam werden können. Dafür müssen wir die Funktion von Erinnerung in unseren Gesellschaften stärken. Alle müssen in die Vitalisierung eines Versprechens mit einbezogen werden, das zur Floskel geworden ist: Nie Wieder!
Prozesse des Erinnerns stehen in Verbindung zu erlebter Gewalt und Traumata. Das Ignorieren wie das Verdrängen von Erinnerung können zu Ablehnung bis hin zu Retraumatisierung führen. Als emanzipatorischer Akt leistet Erinnerung aber auch Widerstand: gegen gesellschaftliche Missstände und Menschenrechtsverletzungen, gegen beginnende und bereits realisierte Umdeutungen von Vergangenheit. Durch die Stärkung der Funktion der Erinnerung in unseren Gesellschaften können Erinnerungskulturen auf eine Zukunft hinwirken, in der sich gewaltvolle Vergangenheiten und Gegenwarten nicht wiederholen.
Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
In der neuen Folge von ERINNERUNGSFUTUR sprechen Benjamin Fischer und Jonas Fegert über digitale Erinnerungskultur. Dabei gehen sie dem Begriff nach und zeigen wichtige Schnittstellen von Digitalpolitik und Erinnerung auf. Sie befragen ihre eigenen Perspektiven und Positionierungen im Feld , betrachten den status quo in digitaler Erinnerungskultur und artikulieren Forderungen für eine digitale Erinnerungskultur.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Benjamin Fischer, Jonas Fegert; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
"Kollektives Gedächtnis ist erzählen, aber bloß nicht zu viele Details.
Es ist Identifikation mit einer bestimmten Vergangenheit, die wechseln kann.
Kollektives Gedächtnis, will es gelingen, hat mit Orten zu tun. Man muss zu den Orten zurückgehen können, wo 'es' passierte. Die Orte sind überall. Die Stadt Berlin ist voller Gedächtnisorte […]. Aber kollektives Gedächtnis ist noch etwas – emotionale Aufladung. Menschen wollen zu dem Ort, wo 'es' passierte, was dieses 'es' auch war – sie wollen Kontakt aufnehmen. […] Kollektives Gedächtnis muss beharrlich sein und wiederholbar, es muss eingeübt werden." (Gerdien Jonker)
In dieser Podcastfolge sprechen Gerdien Jonker und Bekim Agai über die Bedingungen für kollektives Erinnern, über Leerstellen im kollektiven Gedächtnis und über die Bedeutung von Kanon und Kanonisierung. Dabei legen sie einen spezifischen Fokus auf muslimisch geprägte Lebenserfahrungen und -realitäten in Deutschland und die sich hieran abzeichnende Erinnerungskultur. Darüber hinaus fragen sie: Welche Erinnerungskultur braucht eine Gesellschaft, die plural zusammengesetzt ist?
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Lea Otremba, Bekim Agai, Gerdien Jonker; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
The latest podcast episode looks at mobility in Europe from different perspectives, from the right to free movement between national borders to free public transport and the options for people with different backgrounds to move around Europe safely – or not.
Neta-Paulina shares her knowledge as a critical geographer: "Critical geography approaches mobility as a socially constructed and contested process, shaped by power relations, inequalities and spatial structures." And Whitney, who is a human rights lawyer, explains the situation from a legal point of view: "A right to mobility is not really recognised as a fundamental right in most legal systems, but it is often considered a component of other recognised rights, such as the right to liberty, the right to freedom of movement."
Now that we've barely scratched the surface, we'd like to delve deeper into this topic in the future. If you want to join the conversation and share your thoughts, write us an email info@dialogueperspectives.com and share your thoughts with us!
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | ©2023 DialoguePerspectives
TW: violence, sexual violence, abuse
This episode focusues on feminism, storytelling, the current revolution in Iran and the shrinking space for women's rights. To bring in more perspectives on these issues, our hosts invited our DialoguePerspectives alumna Ladan and her friend Nilou to talk about their book project, which brings together different perspectives, experiences and multi-voiced narratives about feminism, everyday experiences of sexism, misogyny or discussions about the concepts of equality, feminism or the gender pay gap. Neta-Paulina also contributed to this book, and took the opportunity to share her text in the episode.
If you want to join the conversation, write us an email info@dialogueperspectives.com and share your thoughts with us!
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Ladan, Nilou, Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | ©2023 DialoguePerspectives
TW: migration, asylum seeking, boarders, death
For this episode, our hosts invited DialoguePerspectives alumna Dr. Hannah Pool to discuss the issues of migration, refugees and illegal pushbacks at the EU's external borders. Dr. Hannah Pool is a senior researcher at the Max Planck Institute for the Study of Societies. Her research focuses on the intersection of mobilities, money, and borders.
In this episode, Hannah shares her insights about her multifarious experience i.a. working in the Mória Refugee Camp on the Greek island of Lesbos and the current death toll at the EU’s external borders. Furthermore, they address the discrepancy between the actual living conditions of people before or during flight and the way these conditions are debated on the political level.
If you want to join the conversation, write us an email info@dialogueperspectives.com and share your thoughts with us!
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Hannah Pool, Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner,Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | ©2023 DialoguePerspectives
David is not only a participant of DialoguePerspectives, but also a fellow of the Young Islam Conference, a board member of Keshet Germany, pre-viewer at the Giornate degli Autori (Mostra del Cinema di Venezia), an activist and filmmaker.
In our latest podcast episode, our hosts Whitney, Neta-Paulina and Henri talked to David about his passion for film and learned a lot about his approach to this specific art and media form.
David is currently writing his bachelor's thesis on the "queer gaze" in film, in which he is developing his own definition of the term. In this context, they also talked about queer and trans identities, the chances and risks of "queer trends" and mainstream media.
Write us an email to info@dialogueperspectives.com and join the conversation!
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: David Bakum, Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner, Henri Vogel | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | © 2023 DialoguePerspectives
Shownotes:
RuPaul's Drag Racehttps://en.wikipedia.org/wiki/RuPaul%27s_Drag_Race
Pose https://en.wikipedia.org/wiki/Pose_(TV_series)
Céline Sciamma https://en.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9line_Sciamma
In dieser Podcastfolge von ERINNERUNGSFUTUR sprechen Noa K. Ha und Paolo Le Van über MigOst. MigOst ist ein Projekt, das auf vielschichtige Weise migrantischen Erfahrungen im ostdeutschen Raum nachgeht und damit ein Thema in Erinnerungsdiskursen behandelt, über das noch wenig gesprochen wird:
DDR-Vertragsarbeiterinnen u.a. aus Vietnam, Mosambik, Polen beluden Schiffe in Rostock, förderten Kohle in der Lausitz, bauten Waggons in Halle. Menschen kamen für eine Ausbildung oder einen der raren Studienplätze; andere als politische Emigrantinnen. Ab den 1990er Jahren folgten Spätaussiedler*innen, Kontingentflüchtlinge und Kriegsflüchtlinge aus Jugoslawien, später aus Syrien und Afghanistan. Andere, als Kinder binationaler Paare in Ostdeutschland geboren, machten Erfahrungen des Andersseins, obwohl sie selbst keine Migration erlebten.
MigOst macht die Teilhabe von Migrant*innen in Ostdeutschland sichtbarer und erweitert so die eindimensionale mehrheitsgesellschaftliche Perspektive auf Migration, um den Weg für vielfältigere (Stadt-) Geschichten zu ebnen.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Lea Otremba, Noa K. Ha, Paolo Le Van; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2023 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
In this episode, Whitney, Neta-Paulina and Henri dig a little deeper into the topic of pluralism in Polish society. And they include five very different perspectives from local activists, actors and researchers with whom the group met during the spring seminar 2023 in Kraków. Listen to their thoughts on achievements and challenges in Poland in terms of pluralism and on the broader framework of developments in Poland in the context of Europe.
Contributions by:
Elżbieta Mirga-Wójtowicz, Fundacja romska JAW DIKH | The Romani Foundation JAW DIKH
Filip Lipiński, Kosciót Ewangelicko-Augsburski w Polsce | Evangelical Church of the Augsburg Confession in Poland
Kamil Losiak, Fundacja Wiara i Tęcza| Faith and Rainbow Foundation
Katarzyna, Salam Lab
Dr Edyta Gawron, Instytut Judaistyki UJ, Uniwersytet Jagielloński w Krakowie | Department of Jewish Studies, Jagiellonian University in Kraków
Write us an email to info@dialogueperspectives.com and join the conversation!
Intro: Carleigh Garcia | Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner, Henri Vogel | Soundbites: Elżbieta Mirga-Wójtowicz, Filip Lipiński, Kamil Losiak, Katarzyna Bryja, Dr Edyta Gawron, Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Johanna Korneli | © 2023 DialoguePerspectives
Neta-Paulina, who has just returned from our Spring Seminar in Kraków, talks to Whitney about her impressions and also lets some of our participants speak about their previous knowledge and impressions of Poland. Inspired by the participants' responses and the diversity of the group, the two co-hosts recall their own memories of DialoguePerspectives seminars, as both have been attending our seminars for years, and share some highlights from their personal experiences.
Write us an email to info@dialogueperspectives.com and join the conversation!
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Pauline Wagner | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | © 2023 DialoguePerspectives
In addition, the two discuss the moral boundaries of hackerism, the responsibility of politics and the state, and Whitney, who works as a human rights lawyer, explains how online petitions work and their function in politics. The two experts end the episode with a small pro & cons debate on opportunities and risks of online activism.
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Whitney Nosakhare, Neta-Paulina Wagner | Audio-Edit: Kevin Nagel | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Katja Sigutina | © 2023 DialoguePerspectives
We have been tweaking our podcast "(Re-) Shaping Europe" over the last few weeks and are thrilled to finally share the new format with you!
DialoguePerspectives project manager Henri Vogel has invited two of our alumnae, Neta-Pauline Wagner and Whitney Nosakhare, to co-host the podcast to facilitate a pluralistic, discursive and critical thinking conversation.
Whitney is a Black human rights lawyer who works on international criminal justice and how to hold human rights violators accountable. She has been associated with the DialoguePerspectives programme for many years and was a workshop leader at our Autumn Seminar last October.
Neta-Paulina is a critical geographer concerned with the intersections of identity and human territoriality, and with questions of social order and borders beyond the idea of the nation-state. Like Whitney, she has worked with us for years and will lead a workshop at our next Spring Seminar in March.
Together, the three of them will discuss various issues around racism, discrimination against minorities and refugees, pluralism in practice, and many other topics at the intersection between religions, worldviews, politics, and society.
So if you want to learn about a wide range of socio-political, interreligious-worldview and pluralistic issues that also transcend European borders, we invite you to listen to our podcast and be part of this conversation!
Das Manifest der Pluralen Erinnerungskultur in einfacher Sprache ist da!
Das „Manifest der Pluralen Erinnerungskultur“ wurde von der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) entwickelt. Die CPPD ist ein Netzwerk von mehr als 50 Intellektuellen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Aktivistinnen. Sie arbeiten und forschen zu Erinnerungskultur und Vielfalt.Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch* und wird von Johanna Korneli, Jo Frank und Max Czollek geleitet.
Das Manifest wurde von Menschen aus dem Netzwerk zusammen geschrieben. Die Autor*innen arbeiten im Manifest heraus, wie wichtig „Plurale Erinnerungskulturen“ in unserer Gesellschaft sind. Unter „Erinnerungskultur“ fallen dabei alle Formen des Erinnerns von Geschichte in der Gegenwart. Wir erinnern uns zum Beispiel durch Denkmäler, Straßennamen oder in Geschichtsbüchern, durch Gedenktage, aber auch persönlich und kollektiv, in der Familie, in Gemeinschaften, in der Gesellschaft.
Mit dem Wort „plural“ meinen wir die Vielfalt in unserer Gesellschaft. Auch Erinnerungskultur soll plural sein.
Verschiedene Mitglieder aus dem CPPD-Netzwerk haben die einzelnen Standpunkt des Manifests eingesprochen. Das Ergebnis ist der vorliegende Podcast.
Speakers: Angela Mani, Nina Prader, Hannan Salamat, Benjamin Fischer, Sarah Grandke, Bassam Ghazi; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
Episode 17 of (Re-)Shaping Europe is out now! We spoke with our participant Sophie Schmalenberger about far-right parties and actors in Europe, about why they are successful, about normality, why it is desirable to be “normal” but also why it can be a very harmful concept. Ultimately, we tried to find coping mechanisms for researchers and activists in this field and what we as scientists and active members of society can do.
Sophie is a participant at DialoguePerspectives since 2021. She holds a Master in European Studies from the University of Aarhus where she is living and working on her PhD today. Sophie researches on far-right actors in Europe, with a particular focus on the German party AfD and how they strategically try to influence German and European memory culture and mobilize nationalist emotions. Sophie is also a Volunteer at Aarhus for Solidarity where she advocates for rejected asylum seekers and people who are threatened by deportation from Denmark. This is her personal reaction to the mainstreaming of right-wing nationalism in Danish politics, to inhuman asylum policies, a lack of solidarity and racist and anti-Muslim stereotypes within the wider Danish population.
You can listen to the podcast episode via all relevant podcast outlets.
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Henri Vogel, Sophie Schmalenberger | Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Henri Vogel | © 2023 DialoguePerspectives
Intro: Carleigh Garcia| Speakers: Henri Vogel, Sophie Schmalenberger | Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn | Music: Viktor Rosengrün | Editor: Henri Vogel | © 2023 DialoguePerspectives
Die vorliegende CPPD-Podcastfolge ERINNERUNGSFUTUR ist ein Mitschnitt der Kooperationsveranstaltung der CPPD mit BildungsBausteine e.V. Unter dem Titel „erinnerung | bilden. Erinnerungskulturen und politische Bildung zu Antisemitismus und Gadje-Rassismus“ diskutierten am 28. November 2022 Anita Awosusi, Bürgerrechtlerin und Autorin, Hamze Bytyçi, Schauspieler, Filmemacher, Aktivist und CPPD-Mitglied sowie Dmitrij Kapitelman, Schriftsteller und Journalist, über Antisemisitmus und Gadje-Rassismus. Moderiert wurde das Gespräch von Max Czollek, Autor, Essayist, Lyriker und Kurator der CPPD.
Als Ausgangspunkt der Paneldiskussion stand die Überzeugung, dass neue, vielfältige Formen des Erinnerns benötigt werden, in denen sowohl das Gedenken an die ermordeten JüdinnenJuden als auch an die Sintizze/Romnja sowie an weitere Opfergruppen einen Raum hat und miteinander verknüpft werden kann. Diese „verknüpfende Arbeit“ zwischen der Geschichte der Shoah und des Porajmos bzw. Samudaripen (den Massenmord an den europäischen Sintizze und Romnja) richtet den Blick nicht nur auf Schnittstellen in der Geschichte, sondern auch auf Ähnlichkeiten in historischen und aktuellen Erscheinungsformen beider Ungleichheitsverhältnisse. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Spezifika und verschiedenen erinnerungspolitischen Entwicklungen gingen die Panelistinnen zentralen Fragestellungen dieser Verflechtungen nach, besprachen Erfahrungen aus ihrer eigenen Praxis und zeigten Möglichkeiten für bildungspolitische Kontexte auf. Dabei wurde auch auf die Notwendigkeit einer Verknüpfung von politischer Bildungsarbeit und Erinnerungskultur eingegangen.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Jonas Herms, Anita Awosusi, Hamze Bytyçi, Dmitrij Kapitelman, Max Czollek; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli, Max Czollek | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
Am 29. Oktober war die CPPD zu Gast auf dem fluctoplasma Festival. In der Kooperationsveranstaltung kam Sun-Ju Choi, Autorin, Kulturschaffende und korientation-Vorstandsmitglied mit Dan Thy Nguyen, Gründer und Kurator von fluctoplasma sowie CPPD-Mitglied, ins Gespräch.
Ausgangspunkt waren persönliche Erinnerungen an das Aufwachsen in Deutschland im Rahmen migrantischer Familienerfahrungen. Dabei wurden einerseits Schnittstellen innerhalb asiatisch-deutscher Perspektiven auf Erinnerung beleuchtet, andererseits ebenso vielfältige Unterschiede innerhalb der individuellen Erfahrungen, Narrationen und Ressourcen herausgearbeitet.
Sun-Ju Choi und Dan Thy Nguyen gelang es eindrücklich, die zwischen individuellen und kollektiven Erfahrungen oszillierenden Geschichten in den Kontext und Verhandlungsrahmen von Erinnerungskultur in Deutschland zu stellen: Wie lassen sich vietnamesisch-deutsche und südkoreanisch-deutsche Erinnerungen innerhalb des vorzufindenden kollektiven Gedächtnisses verorten? Was ändert sich an dieser Perspektive, wenn wir von einem pluralistischen Verständnis von Erinnerung in unseren heutigen Gesellschaften ausgehen? Thematisiert wurde dabei ebenso die Rolle, die eine aktive Kulturarbeit in diesen Zusammenhängen leisten kann.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Lea Otremba, Sun-Ju Choi, Dan Thy Nguyen; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
In seiner ersten Ausgabe fand das Transalpine Festival im Oktober 2022 in den Städten Wien, Zürich sowie München statt. Im Zentrum stand die Vernetzung der europäischen Nachbarländer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sowie der durch diese gebildete „transalpine Raum“, der sich durch vielfältige historische und kulturelle Verwobenheiten auszeichnet. Durch künstlerisch-wissenschaftliche Panels, Lesungen, Workshops und Interventionen zielte das Transalpine Festival auf die Entfaltung einer mehrperspektivischen und pluralen europäischen Kultur unter Bewahrung der regionalen Vielfalt und Autonomie des transalpinen Gebiets.
Am 23. Oktober 2022 wurde das Panel „Erinnerungsfutur. Berg- und Talfahrt der Erinnerungskultur in Deutschland, Schweiz und Österreich“ in Zürich veranstaltet. Das Gespräch wurde von CPPD-Mitglied Hannan Salamat und dem Kurator der CPPD, Max Czollek, moderiert. Die teilnehmenden Panelistinnen waren: Izabel Barros, Katharina Morawek, Nina Prader, Dina Wyler. Die Panelistinnen verbanden ihre interdisziplinären Expertisen hinsichtlich der Erinnerungskulturen der Schweiz, Deutschland und Österreich. Auch diese Veranstaltung stand im Rahmen des transalpinen Austauschs über Erinnerungspraxis: ein geteilter deutschsprachiger Raum mit unterschiedlich ausgeprägten historischen Verflechtungen bringt ebenso heterogene Ansätze, Leerstellen und Fragen an Erinnerungskultur mit sich. Das Panel widmete sich nicht nur der Bestandsaufnahme von erinnerungspolitischen Herausforderungen in den jeweiligen Ländern, sondern blickte auch auf die jeweiligen Geschichten und Formen der landesspezifischen erinnerungskulturellen Aufarbeitung. Die Panelist*innen explorierten konkrete Handlungsempfehlungen, betrachteten Best Practice und Möglichkeiten der Praxisintervention. So entwickelten sie Synergien für den transalpinen Raum.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Hannan Salamat, Izabel Barros, Katharina Morawek, Nina Prader, Dina Wyler, Max Czollek; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
„Erinnerung braucht Raum, Erinnerung braucht einen Ort, vor allem aber braucht sie Zeit und Aufmerksamkeit. Wir erinnern an Menschen, die Ziele von Gewalt, die Opfer von Kriegen und Terroranschlägen wurden. Wir erinnern an Tote, an Verletzte, an Überlebende, an Traumatisierte. Nicht an Zahlen und Opferstatistiken. Wir erinnern aber vor allem an und in die Zukunft. Erinnerung ist der Auftrag, die Demokratie resilient gegenüber antidemokratischen Bestrebungen zu machen. Zur Kultur wird sie erst dann, wenn sie täglich Wissen und Auftrag ist und nicht mehr vorwiegend oder alleine von den Betroffenen getragen wird.“
So die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth auf der Auftaktkonferenz der internationalen Konferenz „ERINNERUNGSFUTUR“ der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) am 9. September in Berlin.
Neben dem Grußwort von Claudia Roth beinhaltet die Podcastfolge eine Paneldiskussion mit den CPPD-Mitgliedern Noa K. Ha, Melina Borcak und Benjamin Fischer, die sich zentralen Fragen zu Pluralität, Erinnerung und der Arbeit der CPPD widmen.
Die Auftaktveranstaltung fand im Rahmen der internationalen Konferenz „ERINNERUNGSFUTUR“ der Coalition for Pluralistic Public Discourse vom 9.-11. September 2022 in Berlin statt.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.
Speakers: Johanna Korneli, Claudia Roth, Max Czollek, Noa K. Ha, Melina Borcak, Benjamin Fischer; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
Mit Unterstützung der CPPD fand am 23. Juni 2022 in der Musa Startgalerie in Wien der „Abend der Vielstimmigkeit: Intersektionaler Gedenkclub“ statt. Konzipiert von CPPD-Mitglied und Künstlerin, Schriftstellerin und Kuratorin Nina Prader widmete sich die Veranstaltung der Lueger-Denkmal-Debatte in Wien.
Ziel der Veranstaltung war es, den Fokus auf lokale und globale Themen, Identitäten und plurale Gedenkkultur in Wien und darüber hinaus zu lenken, anstatt Luegers Person und Geschichte Raum zu geben. Zentral standen die Fragen im Raum: Welche antifaschistischen, dekolonialen, queer-feministischen Themen lassen sich im Stadtbild und in der Erinnerungskultur verhandeln? Der Mitschnitt fasst Aufnahmen von eingeladenen Sprecher*innen, die sich über kurze Statements innerhalb der Debatte positionierten und Wege für eine Pluralisierung von Erinnerungskultur aufzeigten.
Mit:
Tobias Herzberg ist freier Dramaturg und lehrt am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien. Gin Müller – Artistic Researcher, queerer Ar/ctivist, Dramaturg – ist Teil der Gruppe Schandwache (gemeinsam mit Eduard Freudmann, Simon Nagy, Anna Witt, Mischa Guttmann). Vina Yun ist freie Journalistin, Autorin und Öffentlichkeitsarbeiterin in Wien. Sie schreibt über Feminismus/Queer, Postmigration, Arbeit, Medien- und Popkultur. Esim Karakuyu ist Sozialpädagogin, Empowerment-Trainerin und in der künstlerischen Biografieforschung tätig. Hannan Salamat ist Kultur- und Religionswissenschaftlerin. 2019 hat sie beim Zürcher Institut für interreligiösen Dialog die Fachleitung Islam übernommen.
Konzept: Nina Prader (Künstlerin, Schriftstellerin und Kuratorin)
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven.
Speakers: Nina Prader, Tobias Herzberg, Gin Müller, Vina Yun, Esim Karakuyu, Hannan Salamat; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
For this episode we spoke with Eleanor Sharpston QC, former Advocate General at the EU Court of Justice, about the EU Court of Justice, about her work at the European Court of Justice, the process of developing opinions, and the fact that matters that are being negotiated at the EU Court of Justice often affect religious-cultural and legal fields at the same time.
Eleanor Sharpston practiced EEC, EC and EU law for 25 years, while also lecturing in EU law and comparative. Between 2006 and 2020 Eleanor Sharpston was UK Advocate General at the Court of Justice of the European Communities. During her time she presented more then 340 opinions. Today Eleanor Sharpston works in environmental law and is a member of the Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC).
Intro: Carleigh Garcia; Speakers: Iman Al Nassre; Eleanor Sharpston; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
„Pluralität bedeutet erstmal nicht Kuschelkurs. Keiner hat gesagt, dass es in einem Raum, in dem Menschen mehr definieren und bestimmen können, angenehmer wird oder dass dort gerade die Herausforderungen einer Streitkultur wegfallen. Genau dort beginnt eigentlich dieser Aushandlungsraum“, so CPPD-Mitglied Hannan Salamat in der achten Folge des Podcasts ERINNERUNGSFUTUR. Gemeinsam mit CPPD-Mitglied Benjamin Fischer diskutiert sie über Potenziale und Grenzen von Koalitionen und Allianzen, über Positionen in linken Räumen und die Verortung jüdisch-muslimischer Perspektiven in einer von Pluralismus geprägten Gesellschaft.
Wo liegen Möglichkeiten und Herausforderungen von Koalitionen im Jahr 2022? In einer knappen Stunde intensiven Gesprächs grenzen Hannan und Benjamin den komplexen Gegenstandsbereich ein und schärfen dabei gleichzeitig den Blick für erinnerungspolitische Anliegen. Viel Spaß beim Zuhören!
Hannan Salamat ist Kultur- und Religionswissenschaftlerin sowie Mitgründerin und Kuratorin des Münchner Kunstfestivals ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst. 2019 hat sie am Zürcher Institut für interreligiösen Dialog die Fachleitung Islam übernommen. Sie organisiert Events, Workshops und Tagungen in den Bereichen Islam, Antirassismus, Postkolonialismus, Pluralität und Feminismus und berät in Zürich städtische Institutionen in diesen Feldern.
Benjamin Fischer ist Programmmanager der Alfred Landecker Foundation und arbeitet dort u.a. an der Entwicklung und Umsetzung digitaler Initiativen und im Bereich Coalition Buildung. Er war Präsident der European Union of Jewish Students (EUJS) und ist Vorstandsmitglied des World Jewish Museum und der Muslim Jewish Interfaith Coalition.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven.
Speakers: Hannan Salamat, Benjamin Fischer; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org/cppd
We spoke with Jochen Schlenk about religious freedom in the EU and the process of negotiation between European law, national law and religious law. Also about what a constitutional identity actually is, what the term world-view means - and what it is like to participate in interreligious-worldview dialogue as a non-religious person.
Die Moderation der neuen Folge ERINNERUNGSFUTUR übernimmt erstmals ein CPPD-Mitglied: Sarah Grandke spricht mit der ukrainischen Autorin und Journalistin Olesya Yaremchuk über Pluralismus und Vielfalt in der Ukraine, über die Geschichte des Landes und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
»Die Geschichte der Ukraine ist sehr kompliziert. Wir müssen offen über helle und dunkle Seiten unserer Geschichte sprechen […]. Wir haben das Erbe der Sowjetunion noch nicht überwunden, aber ich bin überzeugt, dass wir das nach diesem Krieg schaffen werden. Es ist wichtig, über schmerzhafte Themen zu sprechen. Es gibt leider keinen anderen Weg«, so Olesya Yaremchuk zu Ende des Podcasts.
Olesya Yaremchuk hat einen Abschluss in Journalismus von der Nationalen Iwan-Franko-Universität in Lwiw. Sie war Chefredakteurin des Choven-Verlags und hat als Journalistin für verschiedene Publikationen in der Ukraine und im Ausland gearbeitet. 2021 erschien ihr Buch »Unsere Anderen. Geschichten ukrainischer Vielfalt« im ibidem Verlag. Das Buch handelt von ethnischen Minderheiten, ihrer Entstehung und Entwicklung innerhalb der Landesgrenzen der Ukraine.
CPPD-Mitglied Sarah Grandke ist Kuratorin und Vermittlerin am derzeit entstehenden Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof in der Hamburger HafenCity. Sie promoviert zu Displaced Persons aus dem östlichen Europa und deren Erinnerungsinitiativen in der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Geschichte von Sintzze und Romnja in Deutschland und dem östlichen Europa.
Bei ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven.
Speakers: Olesya Yaremchuk; Moderation: Sarah Grandke Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In dieser Folge von (Re-)Shaping Europe sprechen wir mit Dialogperspektiven-Teilnehmer*innen Lena Salewski und Pauline Pautz unter anderem über die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich im Umgang mit Religion- und Weltanschauungsfreiheit und der Sichtbarkeit von Religionspraxis. Beide schildern Erfahrungen auf der alltäglichen sowie diskursiven Ebene des interreligiös-weltanschaulichen Dialogs, sowohl bei unserem Programm, den Dialogperspektiven, wie auch bei der französischen Initiative Coexister, die sich vor allem auf niedrigschwellige, praktische Aktionen konzentriert. Wie viel kann der interreligiöse Dialog bewirken, wenn er nicht die strukturelle Ebene von Macht- und Ressourcenverteilung in den Blick nimmt?
Lena Salewski ist Doktorandin am Graduiertenkolleg Jüdische und Muslimische Religionsgemeinschaften aus sozialwissenschaftlicher Perspektive, angesiedelt beim Avicenna – sowie Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk. Seit 2019 ist sie Teilnehmerin der Dialogperspektiven. Sie forscht an der Universität Osnabrück zum jüdisch-muslimischen Dialog und dessen Funktion für die beteiligten Akteur*innen.
Pauline Pautz studiert derzeit Politikwissenschaft und Recht im Deutsch-französischen Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften an der Sciences Po Paris, am Campus Nancy. Dort war sie in der Ortsgruppe Nancy von Coexister France aktiv. Sie ist in diesem Programmjahr das erste Mal bei Dialogperspektiven dabei.
Sprecher*innen: Gil Shohat, Lena Salewski, Pauline Pautz; Ton/Schnitt: Gal Yaron Mayersohn; Musik: Viktor Rosengrün; Redaktion: Gil Shohat; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2022 Dialogperspektiven | www.dialogperspektiven.de
In dieser Folge stellen wir Ihnen unseren diesjährigen Teilnehmer Akhmadshokh Sharifov vor. Er ist in der zentralasiatischen Republik Tadschikistan geboren und aufgewachsen - in der Hauptstadt Duschanbe – und lebt seit nunmehr fünf Jahren in Deutschland. Hier studiert er zurzeit im Masterstudiengang "Theorie und Vergleich politischer Systeme im Wandel" an der Universität Duisburg-Essen. Seine Interessenschwerpunkte sind Europapolitik, Friedens- und Konfliktforschung sowie politische Kultur in Europa. In seiner Bachelorarbeit im Fach Europäische Studien an der Universität Osnabrück hat er anhand des Beispiels der CDU/CSU die Virulenz von antimuslimischem Rassismus in der Mitte der Gesellschaft untersucht. Akhmadshokh ist darüber hinaus Mitbegründer der studentischen Inititiative Tadschiken ohne Grenzen, die Studierende von dort in Deutschland vernetzt und zusammenbringt.
Wir sprachen in dieser Folge unter anderem über seine Erfahrungen mit dem unterschiedlichen Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in Tadschikistan – ehemaliger Teil der Sowjetunion – und in Deutschland, darüber, wie sich seine Selbst-und Fremdwahrnehmung in Bezug auf Diskriminierungserfahrungen verändete, als er vom Teil einer Mehrheit in Tadschikistan zum Teil einer Minderheit Deutschland wurde, sowie über das Potenzial von interreligiös-weltanschaulichem Dialog wenn es um gegenseitige, bedingungslose Solidarität in einer pluralen Gesellschaft geht .
Sprecher: Gil Shohat, Akhmadshokh Sharifov; Ton/Schnitt: Gal Yaron Mayersohn; Musik: Viktor Rosengrün; Redaktion: Gil Shohat; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2022 Dialogperspektiven | www.dialogperspektiven.de
„Nun sprechen wir selbst.“ Diese Worte stehen am Anfang des Manifests von #OutInChurch, mit welchem sich heute über einhundert hauptamtliche, ehrenamtliche und ehemalige Mitarbeitende der römisch-katholischen Kirche in Deutschland öffentlich als queer geoutet haben. Die Aktivist*innen fordern unter anderem ein Ende der Diskriminierung queerer Katholikinnen und Katholiken in allen Handlungs- und Berufsfeldern der Kirche, die Möglichkeit zur kirchlichen Segnung sowie den Zugang zu Sakramenten für LGBTIQ+ - Personen und Paaren, sowie die Übernahme von Verantwortung für die, so schreiben es die Initiatorinnen und Initiatoren der Kampagne, „institutionelle Schuldgeschichte“ der Queerfeindlichkeit durch die katholischen Bischöfe.
Einer, der die Kampagne mit initiiert hat, ist Dialogperspektiven-Teilnehmer Thomas Spinrath. Er ist seit 2019 bei unserem Programm dabei und hat mit uns in dieser Podcast-Folge über die Ziele der Kampagne sowie sein persönliches Spannungsverhältnis von katholischer Sozialisation und Queerness erläutert. Wir diskutierten weiterhin die Aussichten dieser Kampagne sowie darüber, was es bedeutet, als queere Person Mitglied einer strukturell queerfeindlichen Institution zu sein.
Thomas Spinrath studiert im Master Transformationsstudien an der Europa-Universität Flensburg und ist Stipendiat des katholischen Studienförderwerks Cusanuswerk. Thomas betreibt an verschiedenen Orten queer-katholischen und queer-interreligiösen Aktivismus. Zuletzt organisierte er im Herbst 2021 die von den Dialogperspektiven geförderte interreligiöse Tagung „Queering my Religion“. Seinen Blogbeitrag auf unserer Homepage zum Thema könnt ihr hier nachlesen.
Sprecher: Gil Shohat, Thomas Spinrath Ton/Schnitt: Gal Yaron Mayersohn; Musik: Viktor Rosengrün; Redaktion: Gil Shohat; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2022 Dialogperspektiven | www.dialogperspektiven.de
In this episode, our participant Fatima Akbar Jiwani joins our DialoguePerspectives podcast series (Re-)Shaping Europe to discuss her interfaith and religious education work in Mumbai, India. We furthermore spoke the situation of her Shia Ismaili Nizari Muslim community in India and the world, as well as about differences and similarities when it comes to memory culture and pluralism in India and Europe.
Fatima is currently pursuing a professional doctorate in Interfaith Studies at the University of Wales Trinity Saint David. Among others, she obtained a master’s in teaching (MTeach) and Master of Arts (M.A) in ‘Muslim Societies and Civilization’; both from University College London (UCL), Institute of Education, (IOE) and from ‘Institute of Ismaili Studies’ (IIS), London, between 2009- 2011.
You can download the podcast via all relevant podcast outlets. We hope you enjoy the conversation.
Speakers: Gil Shohat, Fatima Akbar Jiwani; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
New year, new DialoguePerspectives podcast-episodes! In our first episode in 2022, Gil Shohat speaks to our participant Henri Vogel, who is currently taking part in our DialoguePerspectives-programme for the first time. In their discussion, Henri reflected his experiences as a trans-man in our interreligious-worldview programme as well as how he navigates his manifold identity-markers derived from his personal history in this context. The two furthermore discussed the necessity for the visibility of a queer memory culture, which, as opposed to many other memory cultures, cannot draw from vertical, thus intergenerational and familial memory transmissions, but rather solely from a so-called horizontal memory transmission amongst the communities.
Henri is a Master’s student of “Religion and Culture” at Humboldt-University Berlin. He self-describes as a trans-man, child of working class parents, as well as a son of a Hungarian mother. Growing up in a small town in Saxony, he currently lives in Berlin with his husband and his cat. His working fields are queer equality politics and memory culture as well as the relationship between religion and the “new right” in Germany.
You can listen to this episode via all relevant podcast outlets. We hope you enjoy the conversation!
Speakers: Gil Shohat, Henri Vogel; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2022 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In our next episode from our podcast series (Re-)Shaping Europe, Gil Shohat spoke to Dr Cátia Severino from the University of Lisbon. Cátia joined our programme for the first time in Spring 2021 as a panelist, followed by a workshop-leadership on Portuguese remembrance culture in our last autumn seminar. A linguist by training, Cátia has been an active member of “Djass-Association of Afrodescendants” since 2017. The youngest of seven siblings, she was born in Portugal in 1976, the year her family left Angola fleeing the civil war. Her personal experience in the context of so-called “Retornados” (Returned) communities lead her to question the experiences of Afro-descendant communities in Portugal in the context of the post-colonial diaspora as well as the colonial legacy of racism and colourism in the establishment of social and cultural status and the access to Portuguese citizenship. Gil spoke to Cátia about her manifold areas of activity as well as her experience in discussing the complex case of Portuguese colonial history with a non-Portuguese workshop group at DialoguePerspectives.
You can listen to this episode via all relevant podcast outlets. We hope you enjoy the conversation!
Speakers: Gil Shohat, Dr Cátia Severino; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
Revolution, Hitlerputsch, Pogromnacht, Mauerfall: Kaum ein Datum in der deutschen Geschichte ist historisch, emotional und symbolisch so aufgeladen wie der 9. November. Insbesondere die Pogromnacht und der Fall der Mauer werden heute mit dem Datum in Verbindung gebracht. Diese starke Inbezugsetzung spielt für das Narrativ von der Wiedergutwerdung Deutschlands eine wichtige Rolle: Die Friedliche Revolution der DDR-Bürger*innen und die Wiedervereinigung werden nur zu oft zum symbolischen Abschluss mit der Vergangenheit und einem historischem Neubeginn stilisiert.
Aber ließen sich die Ereignisse, die auf den 9. November fallen, nicht anders erzählen? Welche Perspektiven kommen bei der Betrachtung dieses »Schicksalstag der Deutschen« zu kurz? Und kann die Vielfalt und Unterschiedlichkeit dieser Perspektiven, ein gemeinsames Erzählen und Erinnern von Geschichte ermöglichen?
An die Stelle kompakter Antworten auf all diese Fragen tritt in der 5. Folge von ERINNERUNGSFUTUR pluralistisches Erinnern in der Praxis: Die CPPD-Mitglieder Jonas Fegert, Sarah Grandke, Peggy Piesche, Gianni Jovanovic, Stephanie Kuhnen und Melina Borčak sprechen über den 9. November und lassen dabei ein Netzwerk von Konsonanzen und Dissonanzen, von Verdichtungen und Verknotungen, von Ver- und Entflechtungen zwischen verschiedensten Erinnerungsmomenten entstehen.
Diese Podcastfolge ist ein Mitschnitt der Veranstaltung »Erinnern in Relation. Perspektiven auf den 9. November«, die anlässlich des Gedenkens zum 9. November im Garten des Alexander Haus in Groß Glienicke, Potsdam stattfand. Eine Veranstaltung der Leo Baeck Foundation, der Dialogperspektiven und des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks in Kooperation mit dem Alexander Haus.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse und gehört zum Podcast der Dialogperspektiven. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
Speakers: Jonas Fegert, Sarah Grandke, Peggy Piesche, Gianni Jovanovic, Stephanie Kuhnen, Melina Borčak, Amanda Harding Moderation: Jo Frank Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
»Erinnerungskultur ist das unangenehmste Thema, das sparen die Leute gerne aus«, erzählt der Journalist und Autor Mohamed Amjahid in der neuen Folge der CPPD-Podcastreihe ERINNERUNGSFUTUR. Auch für die Journalistin und Autorin Alice Hasters ist Erinnerungskultur ein Thema, mit dem viele gesellschaftliche Tabus verbunden sind. Für die 4. Folge von »Erinnerungsfutur« traf Max Czollek die CPPD-Mitglieder zum Gespräch über ein Kapitel, das für die Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa längst abgeschlossen ist. Warum löst das Thema Erinnerungskultur so heftige Reaktionen aus? Wie kann man diesen Reaktionen, die von Gegenwehr bis zu Überforderung reichen, begegnen? Und was kann und muss man der Mehrheitsgesellschaft angesichts sich pluralisierender Diskurse abverlangen? Um diese und weitere Fragen geht es in der neuen Folge von ERINNERUNGSFUTUR.
Alice Hasters ist Autorin und Podcasterin. Sie arbeitet u.a. für Deutschlandfunk Nova und den rbb. Mit Maxi Häcke spricht sie in ihrem monatlichen Podcast Feuer&Brot über Feminismus und Popkultur. 2019 erschien ihr Buch »Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten« bei Hanser.
Mohamed Amjahid ist Journalist und Autor der Bücher »Unter Weißen – Was es heißt privilegiert zu sein« (Hanser Berlin/2017) und »Der weiße Fleck: Eine Anleitung zu antirassistischem Denken« (Piper Verlag/2021). In seiner taz-Kolumne »Die Nafrichten« schreibt er u.a. über Rassismus und europäische Einwanderungspolitiken.
In der CPPD-Podcastreihe ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven,
Speakers: Alice Hasters, Mohamed Amjahid; Moderation: Max Czollek Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In this episode, Gil Shohat spoke to our participant Svea M. Schnaars, a third-time participant in the DialoguePerspectives programme. We discussed her experiences as a self-proclaimed atheist in our interreligious-worldview programme as well as the necessary boundaries for conducting respectful and forward-oriented dialogue between participants of manifold backgrounds. Svea also shared some insights from her research in the last years, examining the relationship between Scientism, Critical Theory, as well as Poststructuralism in the context of the debate surrounding the "New Atheism" movement in the early 2000s. In this context, Svea explicitly underscored the importance of interreligious-worldview dialogue for non-believers like herself.
Svea M. Schnaars holds a Bachelor's degree in Political Science and Cultural Studies from the University of Bremen. She is currently pursuing her MA in Social Sciences at the University of Oldenburg. Svea is furthermore recipient of a student-scholarship of the Rosa-Luxemburg-Foundation and is furthermore active in fields of LGBTQI+ – rights, feminism and educational justice.
We hope you enjoy the conversation!
Speakers: Gil Shohat, Svea M. Schnaars; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In the seventh episode of our podcast series (Re-)Shaping Europe, our programme manager Gil Shohat spoke with our participant and interfaith activist Josephine Davidoff. Born and raised in London, she self-identifies as a British Progressive Jew, specializing in the fields of interfaith and community cohesion. She works as a Project Coordinator and Communications Professional dedicated to empowering marginalised faith and non-faith communities to strengthen social cohesion and understanding in the British capital. She recently accepted a position as Donor Relations Assistant at the Faith and Belief Forum, an interfaith charity based in the UK seeking good relations between people of all faiths and beliefs, reaching over 16 000 people a year.
Gil and Josephine talked about the importance of remembrance and memory culture for interfaith work, her Jewish perspective on the differences between Germany and the UK when it comes to living diversity, as well as about her impressions from our recent autumn seminar. In a public posting summarizing our days in Potsdam she wrote, among others: “Despite many challenging themes and topics, I felt a real tangible sense of collective allyship across the cohort, with participants reaching out to one another for support, which, for me, made the whole experience ever more meaningful and significant.”
We hope you enjoy the conversation!
Speakers: Gil Shohat, Josephine Davidoff; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
Was genau ist postkoloniale Stadtforschung und in welchem Verhältnis steht sie zu einer pluralistischen Erinnerungskultur? Inwiefern prägt Deutschlands koloniale Vergangenheit das Berliner Stadtbild bis heute? Welche Alternativen gibt es für die Gestaltung von Architektur und öffentlichen Plätzen schon heute und warum ist es so schwer, diese umzusetzen? Über diese Fragen und das Potential dezentraler Formen der Erinnerungskultur spricht Jo Frank mit Noa K. Ha in der 3. Folge von ERINNERUNGSFUTUR.
Noa K. Ha ist Urbanistin, kommissarische wissenschaftliche Geschäftsführerin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und CPPD-Mitglied. Sie arbeitet und forscht zu den Schwerpunkten postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik.
ERINNERUNGSFUTUR – der Podcast zu pluralistischen Erinnerungskulturen.
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
Speakers: Dr. Noa K. Ha; Moderation: Jo Frank Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In this fascinating bi-lateral exploration, Jessica Jung and Nurenisa Reichling discuss their approaches to the complex relationship between the topics of mental health and religious practice. Their two respective viewpoints on the issue, underscored by their academic, religious and private engagements, yield an intriguing interplay that gives us some clarity on the how these two spheres intermingle with each other – in positive as well as in negative ways. Nurenisa Reichling is a recent graduate in languages and economics, and a Master’s student in Global Studies at the University of Graz. She has developed an interest in the intersection of Mental Health and Islam from personal encounters as well as through her volunteer work. Jessica Jung is currently studying for her Masters degree in Intercultural psychology at the University of Osnabrück. She has developed a long standing interest in the ways religion and spirituality shape the human psyche and how this essential part of life can be addressed in the context of psychotherapy.
Speakers: Carleigh Garcia, Gil Shohat, Nurenisa Reichling, Jessica Jung; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
Am 11. September 2021 jährt sich der Terroranschlag auf das Word Trade Center zum zwanzigsten Mal. Während 2001 die ganze Welt nach Manhattan schaute, richten sich heute die Blicke auf Afghanistan, auf Kabul. Doch für die Menschen dort und die Afghan*innen in der Diaspora ist dieses Jahr keinesfalls "ein zwanzigjähriger Krieg" beendet worden, wie es derzeit in den westlichen Medien heißt. Für sie beginnt der Konflikt, an dem von Anfang an viele verschiedene Staaten ihren Anteil haben, schon mit den Koloniarisierungsversuchen Großbritanniens und der Sowjetunion, spitzt sich im Laufe des Kalten Krieges zu und ist auch jetzt nicht vorbei.
In der neuen Folge von ERINNERUNGSFUTUR spricht Jo Frank mit Ahmad Milad Karimi, Philosoph, Religionswissenschaftler und CPPD-Mitglied, über die Hintergründe des Konflikts in Afghanistan, darüber, wie Bilder unsere Wahrnehmung von Geschichte prägen und warum die Abwehr von Komplexität immer auch Schuldabwehr ist.
ERINNERUNGSFUTUR – der Podcast zu pluralistischen Erinnerungskulturen.
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
Speakers: Dr. Ahmad Milad Karimi; Moderation: Jo Frank Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
Perspektiven auf pluralistisches Erinnern. Eine Lange Nacht zur Coalition for Pluralistic Public Discourse | Teil 2
ERINNERUNGSFUTUR – der Podcast zu pluralistischen Erinnerungskulturen.
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
In dieser Folge von ERINNERUNGSFUTUR sprechen Jo Frank und Max Czollek mit sechs Mitgliedern der CPPD. In Gesprächen à 20 Minuten stellen Aladin El-Mafalaani, Nadja Ofuatey-Alazard, Noa K. Ha, Gianni Jovanovic, Lea Wohl von Haselberg und Esra Küçük ihre Visionen für neue, pluralistische Erinnerungskulturen vor.
Speakers: Aladin El-Mafalaani, Nadja Ofuatey-Alazard, Noa K. Ha, Gianni Jovanovic, Lea Wohl von Haselberg, Esra Küçük; Moderation: Jo Frank, Max Czollek, Johanna Korneli Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In dieser Folge von ERINNERUNGSFUTUR sprechen Johanna Korneli und Jo Frank mit CPPD-Mitglied Anne Gersdorff von den Sozialheld*innen über ableistische Kontinuitäten in Deutschland seit der NS-Zeit, über erinnerungspolitische Anliegen von Menschen mit Behinderungen und die Geschichte der Behindertenbewegung.
Für mehr Informationen folgt der Arbeit von Anne Gersdorff auf der Website der Sozialheld*innen und auf der Website des Online-Magazins Die Neue Norm.
ERINNERUNGSFUTUR – der Podcast zu pluralistischen Erinnerungskulturen.
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
Speakers: Anne Gersdorff Moderation: Johanna Korneli und Jo Frank Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
PERSPEKTIVEN AUF PLURALISTISCHES ERINNERN. EINE LANGE NACHT ZUR CPPD | Teil 1
ERINNERUNGSFUTUR – der Podcast zu pluralistischen Erinnerungskulturen.
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.
ERINNERUNGSFUTUR ist die Podcastreihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.
In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.
Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.
In dieser Folge von ERINNERUNGSFUTUR sprechen Jo Frank und Max Czollek mit sechs Mitgliedern der CPPD. In Gesprächen à 20 Minuten stellen Aladin El-Mafalaani, Nadja Ofuatey-Alazard, Noa K. Ha, Gianni Jovanovic, Lea Wohl von Haselberg und Esra Küçük ihre Visionen für neue, pluralistische Erinnerungskulturen vor.
Speakers: Aladin El-Mafalaani, Nadja Ofuatey-Alazard, Noa K. Ha, Gianni Jovanovic, Lea Wohl von Haselberg, Esra Küçük; Moderation: Jo Frank, Max Czollek, Johanna Korneli Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Film Glitch by Snowflake © 2017 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license; Illustration: Rosa Viktoria Ahlers; Projektleitung: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In today’s episode, our Programme Manager Gil Shohat speaks to our participant Jaspreet Singh. Jaspreet is a native of the Indian region of Punjab and completed his BA and MA in Business and Human Resource Managament at Birmingham City University in the UK, where he is currently pursuing his PhD on the subject of discrimination of employees from the Sikh community at the workplace. Since his first days at the university, Jaspreet has been active in campus politics. Among others, his engagement lead him to be elected president of the Birmingham City University Student Union. Furthermore, Jaspreet has since day one in Birmingham been active on behalf of the city’s Sikh community, where he has been involved in protest movements against discrimination in the UK and India. We spoke to him about his experiences with DialoguePerspectives, his expectations for our upcoming programme year, the meaning of history and remembrance culture for him as Sikh living in the UK as well as his activist work the for the Sikh community and the wider student body in Birmingham. We hope you enjoy the conversation.
Speakers: Carleigh Garcia, Gil Shohat, Jaspreet Singh; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In this episode, our participant Eleonora Pede offers the listeners a glimpse into her comparative study on the relationship between Muslim and Christian ethics in Europe and the academic field of Gender Studies. More precisely, Eleonora assesses the potential broader impact that German Liberal Muslim institutions could have on LGBTQI and feminist Muslim and Catholic communities in Europe. Her research journey started in Berlin at the first self-proscribed “liberal mosque” in Germany and then takes to her home country Italy. The piece is part of the blog-series “This Is Us – Insights from our Participants”, that has been launched in November 2020. Eleonora is a PhD candidate in a joint programme of the Faculty of Theology in Lugano and La Cattolica University in Milan.
Speakers: Carleigh Garcia, Gil Shohat, Eleonora Pede; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In this episode, our participant Liz Lambert introduces us to her current PhD-project in religious studies. In her pioneering study, she digs into the micro level of religious socialization in her home country Luxembourg. By focusing on Luxembourg’s citizens, Liz aims to closely trace how religiosity and the attitude towards religion is transformed in various biographical narratives. Furthermore, Liz sheds light on what led her personally to approach this subject, despite having been raised in a mainly secular environment. The piece is part of our blog-series “This Is Us – Insights from our Participants”, initiated in November 2020. Speakers: Carleigh Garcia, Gil Shohat, Liz Lambert; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
In this episode of the DialoguePerspectives | Podcast, our participant İrem Çörekçi outlines the conflicts surrounding Turkey's withdrawal from the İstanbul Convention on the comprehensive protection of women against all forms of violence. She deconstructs the narrative of a "Western" agreement imposed on Turkey by Europe and sheds light on the long struggle of feminist organizations in the country since the founding of the Turkish Republic in 1923. The piece is part of our blog-series “This Is Us – Insights from our Participants”, initiated in November 2020. Speakers: Carleigh Garcia, Gil Shohat, İrem Çörekci; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editor: Gil Shohat; Project Leadership: Jo Frank, Johanna Korneli; "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org
The COVID-19 pandemic has deepened the already virulent crisis for European democracies and the livelihoods of all people worldwide. We are in a moment of fundamental transitions. When if not now is the moment to take a step back and address the changes we desperately need and demand for a post-COVID-era in Europe and beyond? In the first episode of the "DialoguePerspectives | Podcast" series "(Re-)Shaping Europe", İrem Çörekci and Ben Peretz present the core demands developed by "DialoguePerspectives" participants of the 2020/21 programme year, while workshop leader Neta-Paulina Wagner offers our listeners a glimpse into the working process behind the demands. Speakers: Carleigh Garcia, Neta-Paulina Wagner, İrem Çörekci & Ben Peretz; Audio-Edit: Gal Yaron Mayersohn; Music: Viktor Rosengrün; Editors: Gil Shohat, Johanna Korneli; Project Head: Jo Frank. "DialoguePerspectives | Podcast" is an initiative of the Leo Baeck Foundation. | © 2021 DialoguePerspectives | www.dialogueperspectives.org