Was macht Kultur in der Außenpolitik? "Die Kulturmittler", der Podcast des Instituts für Auslandsbeziehungen, liefert Hintergründe und Meinungen zu aktuellen Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Monatlich sprechen wir mit Expert*innen und Beteiligten über Themen der dritten Säule der Außenpolitik.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Phase gewarnt: einer Epoche dominanter Hard Power, in der militärische Stärke an Bedeutung gewinnt und multilaterale Zusammenarbeit unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund wird ein tiefgreifender Epochenbruch in der internationalen Ordnung sichtbar: Der Westen verliert seine Hegemonie im Bereich der Soft Power, militärische Mittel rücken wieder ins Zentrum der Politik und Deutschland muss seine Außenpolitik neu ausrichten.In der vorerst letzten Episode von „Die Kulturmittler:innen“ sprechen ifa-Präsidentin Daniela Schwarzer und ifa-Generalsekretärin Gitte Zschoch gemeinsam mit Moderatorin Amira El Ahl über die Rolle des ifa und internationaler Kulturarbeit in Zeiten globaler Verunsicherung. Wie kann sie bestehen, wenn Hard Power die politische Agenda dominiert? Welche Handlungsspielräume entstehen für Deutschland und Europa? Zudem geht es um die Kunstszene als Seismograf gesellschaftlicher Umbrüche und warum Dialog, zivilgesellschaftliche Programme für Kunst- und Kulturschaffende und Plattformen wie die Kunstbiennale Venedig 2026 gerade jetzt wichtiger denn je sind. Alle Folgen bleiben zum Nachhören auf der ifa-Website und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Danke an alle, die uns begleitet haben – bleiben Sie im Gespräch.Daniela Schwarzer im Gespräch mit dem Magazin “Internationale Politik”: https://internationalepolitik.de/de/unsere-staerke-ist-der-pluralismusBlogbeitrag: Das ifa als zentraler Akteur der auswärtigen Kulturpolitik im Epochenbruch https://www.ifa.de/blog/beitrag/freiheit-ermoeglichen-vielfalt-und-demokratie-staerken/Mehr über den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig 2026 https://www.ifa.de/kunst/deutscher-pavillon-venedig-biennale/Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
For decades, the United States stood as the world's dominant cultural power, shaping global life through Hollywood, Pop Culture, and Silicon Valley. Today, that influence is shifting. Since Donald Trump's second presidential term began in 2025, Washington has pursued a course that not only reduces cultural outreach – such as cutting exchange programmes like Fulbright – but also signals a substantial shift in geopolitical strategy. As European media reported, the U.S. administration appears intent on weakening the EU’s cohesion, raising alarm across Europe. At the same time, international organizations such as UNESCO and the WHO have lost a key partner. The result is a cultural vacuum felt worldwide – from lecture halls to museums to state-funded media. What happens when the former soft power superpower loses its appeal? Who will step in to fill the gap, and what opportunities does this create for Europe to redefine its cultural role? In this episode, Amira El Ahl discusses these tectonic shifts in global influence with Edward Knudsen, who shares insights from his latest report, “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US' Soft Power Vacuum”, published by the ifa research programme in cooperation with the Hertie School. Shownotes: Find the ECP report: “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US' Soft Power Vacuum” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-usa-softpower-vacuum/Find the recording of Edward Knudsen’s presentation of the report here: https://youtu.be/sxZvIo-WCJlw?si=_S2NYekVwxmS3hzHFor all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst. In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft.Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/ifa Online-Ausstellung „Publik machen“: https://agora.ifa.de/de/ausstellung/publik-machen-388316ifa über das ZfK: https://agora.ifa.de/de/themen/zfk-neuWüstenrot Stiftung – Förderung der Erschließung des ifa Kunstbestandes: https://wuestenrot-stiftung.de/ifa-kunstbestand-erschliessung-sicherung-und-sichtbarmachung/Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Weltwissen” unverzichtbar ist, um internationale Kooperationen erfolgreich zu gestalten und Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen.Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte am Global and European Studies Institute und Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung der Universität Leipzig. Für das Institut für Auslandsbeziehungen schreibt er eine Studie über die Produktion vonWeltwissen in Deutschland und die Frankophonie.Die Studie von Matthias Middell wird in Kürze verfügbar sein. Den Link dazu finden Sie dann an dieser Stelle. Mehr zum Thema im Themencluster Regionalwissen lesen: https://culturalrelations.ifa.de/#c46235 Literaturauswahl der ifa-Bibliothek: https://bit.ly/43xUzPk Website des Leipzig Research Centre Global Dynamics: https://recentglobe.uni-leipzig.de/
Artificial intelligence (AI) has become a daily companion for many—summarizing texts, providing quick answers, or finding the right image for a presentation. What often goes unnoticed, however, is that AI systems are far from neutral. Distortions in training data, the concentration of AI development in the Global North, dominant cultural perspectives, and the lack of material in less widely used languages all contribute to biases that algorithms reproduce and even amplify.In their ifa study “Inclusive and Secure Artificial Intelligence: A Global Perspective on Policy and Technical Developments”, researchers Dr Saiph Savage and Lili Savage examine how these distortions arise and explore ways to address them. In this episode of ‘Die Kulturmittler:innen’, they join host Amira El Ahl to discuss inclusive AI design, the role of cultural institutions and international NGOs, and how we can work toward more ethical and inclusive AI systems.Find the ifa study „Inclusive and Secure Artificial Intelligence” under: https://culturalrelations.ifa.de/forschen/ergebnisse/inklusive-und-sichere-ki/More on the topic of inclusive Artificial Intelligence:https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/democratising-ai-through-culture/Podcast episode with Octavio Kulesz on Navigating AI in the Cultural Sector:https://www.ifa.de/deep-dive-navigating-ai-in-the-cultural-sector-with-octavio-kulesz-ifa-podcast/For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
54 Jahre herrschte die Familie al-Assad über Syrien. Ende 2024 ging diese Diktatur zu Ende. Seitdem ist Syrien im Umbruch. Welche Rolle spielen Kulturtätige dabei? Und wie gestaltet die Zivilgesellschaft diesen kulturellen Transformationsprozess? Über diese Fragen und mehr spricht Moderatorin Amira El Ahl mit zwei Gästen in dieser Episode von Die Kulturmittler:innen. Clara Taxis ist Fachredakteurin beim Dialogportal Qantara.de und Vorstand von dis:orient e.V. Ahmad Katlesh ist Schriftsteller und Sprecher. Er wurde in Damaskus geboren und lebt heute in Berlin. In seinem Podcast „Tiklam“ vertont er literarische Werke auf Arabisch. Beide haben an der aktuellen Ausgabe des Magazins „Kulturaustausch“, das vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen herausgegeben wird, zum Schwerpunkt Syrien mitgearbeitet.
Zwischen Marschflugkörpern und Museen: Sicherheitspolitik und Soft Power. Mit Carlo MasalaWie wehrhaft unsere Demokratie angesichts hybrider Kriegsführung, Desinformationskampagnen und weltweit erstarkenden Autokratien ist, diskutiert Carlo Masala mit Host Amira El Ahl. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 wird die Frage nach der demokratischen Wehrhaftigkeit Deutschlands und Europas immer stärker debattiert. Umso mehr, seitdem die USA immer wieder damit drohen, aus der NATO auszutreten. Wie können Kunst und Kultur zu einer sichereren Welt beitragen?Carlo Masala gehört zu den renommiertesten und bekanntesten Sicherheitsexperten Deutschlands. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München und berät das Bundesministerium für Verteidigung. Er ist Mitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Was bedeutet künstlerische Freiheit, wenn Kulturtätige zwar physisch in Sicherheit sind, sie aber weiterhin unter Druck stehen? Wie können verschiedene Positionen aus diversen künstlerischen Disziplinen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern und auch Konfliktregionen in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden? In dieser Folge von Die Kulturmittler:innen spricht Host Amira El Ahl darüber mit der Kuratorin und Autorin Anna Karpenko. Anna Karpenko, geboren in Minsk, lebt in Berlin und Leipzig. In dieser Episode berichtet sie von der Lage und (Un-)Sichtbarkeit von Künstler:innen in und außerhalb Deutschlands, der Bedeutung künstlerischer Freiheit und transnationalen Netzwerken. Anna Karpenko ist auch Kuratorin der Ausstellung Once we were trees, now we are birds. Die Gruppenausstellung zeigte bis zum 8. Juni 2025 in der ifa-Galerie Berlin Werke von Stipendiat:innen der Martin Roth-Initiative. Sie ist eines der weltweit größten Schutzprogramme für bedrohte Künstler:innen. Das Gemeinschaftsprojekt vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut schützt Künstler:innen und Kulturtätige, die sich in ihrem Herkunftsland für die Freiheit der Kunst, Demokratie und Menschenrechte engagieren, indem es temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder in Drittstaaten ermöglicht. *Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der jeweiligen Sprecher:innen. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers wieder. Shownotes Ausstellung Once we were trees, now we are birds - https://www.ifa.de/en/exhibition/once-we-were-trees-now-we-are-birds-ifa-berlin/ ifa Studie The Fragile Triangle of Artistic Freedom - https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ ifa-Podcastfolge “Silencing Creativity – Self-Censorship in the Arts. Mit Sverre Pedersen – ifa-Podcast English Edition“ Freemuse State of Artistic Freedom 2025 - https://www.freemuse.org/state-of-artistic-freedom-2025 Martin Roth-Initiative - https://www.martin-roth-initiative.de/de Goethe-Institut im Exil - https://www.goethe.de/prj/gex/de/index.html
What happens when artists censor themselves? How do social norms, financial constraints and political tensions influence artistic freedom? And what does it mean for artistic freedom when invisible barriers inhibit creative development?This episode features Sverre Pedersen, the managing director of Freemuse, an independent non-governmental organization advocating for freedom of artistic expression and cultural diversity globally. As a documentary filmmaker and long-time activist for human rights, Pedersen brings unique insights into how self-censorship shapes the creative process, what pressure mechanisms are behind it and what institutions can do to protect artistic freedom.Read more about Freemuse at https://www.freemuse.org/ More on the topic of artistic freedom can be found under https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ as well as https://www.ifa.de/en/podcast/supporting-artistic-freedom-with-sara-whyatt-and-ole-reitov/For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
Seit mehr als zehn Jahren versucht Russland die ukrainische Kultur zu bekämpfen. In dieser Zeit sind nicht nur unzählige Menschenleben bedroht und ausgelöscht worden, sondern auch kulturelle Denkmäler, Museen und Theater der Ukraine zerstört oder ausgeraubt worden. Noch bestehende Kultureinrichtungen in der Ukraine können wegen des Krieges nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen. Kurz: Kunst, Kultur und Sprache sind in Zeiten des Krieges besonders bedroht. Zugleich ist Kultur gerade dann aber auch so wichtig wie selten. In dieser Podcast-Folge geht es deshalb darum, wie Kulturtätige, Intellektuelle und Künstler:innen, die im Exil oder an der Front in der Ukraine leben, ihre Kultur und Identität erhalten. Kateryna Rietz-Rakul, die Leiterin des Ukrainischen Instituts in Deutschland spricht dazu mit Host Amira El Ahl.
On 30 August 2021, US troops and their allies withdrew from Afghanistan, leaving the country under Taliban rule. In this episode of Die Kulturmittler:innen – Deep Dive we’re joined by Emran Feroz to explore the human rights situation in Afghanistan which is marked by a complex interplay of political instability, cultural practices, and restrictive policies. Women's rights in particular have been massively restricted since the Taliban took over, with bans on education, employment, and public freedoms. Violence against minorities, suppression of free speech, and harsh laws further worsen the situation.Emran Feroz is journalist and book author, and regularly reports from and about Afghanistan for media such as Die Zeit, Al Jazeera, The New York Times or ifa’s online magazine Qantara.de.Emran Feroz’ articles on Qantara.de as well as a link to his new book “Vom Westen nichts Neues” can be found here: https://qantara.de/en/author/emran-ferozFor all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
Today is International Human Rights Day! Human Rights are the fundamental freedoms and protections that belong to every person, ensuring dignity, equality, and safety. They include the right to life, freedom from torture, and protection against discrimination. Unfortunately, Human Rights cannot be taken for granted and are often violated, for instance through war crimes or crimes against humanity. This makes their protection a global priority. The International Criminal Court (ICC) works to hold perpetrators accountable and support victims. Its Trust Fund for Victims (TFV) provides reparations and assistance, helping survivors of atrocities rebuild their lives. Today's guest is the TFV's Executive Director Deborah Ruiz Verduzco. In this episode, we talk about what justice means, explore the role of the ICC and TFV in defending Human Rights, and discuss how ongoing global conflicts influence the field.
Even today, colonial structures are still firmly anchored in cultural institutions and international relations. A decolonising perspective and critical approaches can contribute to changing these structures.The North American Cultural Diplomacy Initiative (NACDI) advocates for equitable and inclusive cultural relations. The International Cultural Relations Research Alliance (ICRRA) is a network that brings together international researchers and practitioners to develop new approaches and perspectives.In this episode of Die Kulturmittler:innen – Deep Dive Sarah Smith and Lynda Jessup talk about the role of decolonisation in international cultural relations and cultural diplomacy. The episode offers exciting insights into the challenges and opportunities of decolonisation and the transformative power of art in international relations.More on NACDI can be found here: https://culturaldiplomacyinitiative.com/For more information on the ICRRA network click here: https://www.ifa.de/en/research/icrra/For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
The European Union and the Association of Southeast Asian Nations are two of the world’s most significant regional entities. In today’s episode, we explore the cultural cooperation between the two. Why was it so modest in the past and why is it crucial to enhance their cultural ties at the multilateral level? Interdisciplinary cultural historian and anthropologist Dr. David Ocón and Prof. Lluís Bonet, an expert on cultural economics, cultural policies and arts management, give insights into these and other questions – based on their recent study “Enhancing ASEAN-EU Relations through Cultural Cooperation: Realities and Unexplored Potential” published by ifa’s ‘Culture and Foreign Policy’ research programme.If you want to read the study by David Ocón and Lluís Bonet, click here: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/asean-eu-cultural-relations/For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/To learn more about ifa, visit: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
In 2022, Jina Mahsa Amini died in police custody after having been arrested because her headscarf was too loose. A wave of protest began in Iran - the protest cry echoed through the cities: ‘Zan, zendegi, azadi.’ ‘Woman, life, freedom.’Although the protests might have quieted down in the media, the precarious situation has not changed. What is the current situation in Iran, especially for women? Is there any hope for the people seeking freedom in Iran? And how does the Western world view the protests? Iranian-born Sanam Naraghi Anderlini answers these and other questions. She is founder and CEO of the International Civil Society Action Network (ICAN). Through ICAN she spearheads the Women’s Alliance for Security Leadership (WASL) comprising independent women-led organizations active in 40 countries globally, preventing violence and promoting peace, rights and pluralism.
Artificial intelligence (AI) has a transformative impact on International Cultural Relations. On the other hand, International Cultural Relations affect AI development. Amidst growing geopolitical competition, AI presents both opportunities and challenges. How can we harness AI’s potential while mitigating its risks?In this episode we delve into ethical, linguistic, creative, informational, and geopolitical issues with our guest, Octavio Kulesz. He discusses his new study, “Artificial Intelligence and International Cultural Relations: Challenges and Opportunities for Cross-Sector Collaboration,” published by ifa’s ‘Culture and Foreign Policy’ research programme.If you want to read Octavio Kulesz’ study, click here: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ai-international-cultural-relations/A summary of his research findings and online discussion can be found here: https://www.youtube.com/watch?v=w_XczCMRBmAFor all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
Time and again, artists are forced to leave their home countries. They are fleeing restrictions on freedom of expression, censorship and threats to their livelihoods. Many find protection in Germany, a country that offers support programmes for artists at risk. But what needs should these programmes meet? How can we support artists sustainably and how can diaspora communities contribute with their expertise? In this episode of Die Kulturmittler:innen Deep Dive, Dr Lisa Bogerts and Serap Yılmaz-Dreger share their latest research findings from their study "Learning from the diaspora: Shaping new beginnings in art and culture sustainably and collaboratively", which is published as part of the ifa research programme "Culture and Foreign Policy".If you want to read the whole study, click here: https://culturalrelations.ifa.de/forschen/ergebnisse/lernen-von-der-diaspora/More on the Martin Roth-Initiative and its programmes for artists at risk can be found here: https://www.ifa.de/en/funding/martin-roth-initiative/For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern Kunst macht sichtbar“ – Paul KleeSichtbarkeit in der Kunst ist ein Thema, das in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat. Es bilden sich immer mehr globale Plattformen, um Kunst aus aller Welt kuratieren und repräsentieren zu können. Diese Plattformen – sogenannte Biennalen – müssen allerdings auch in einen politischen Rahmen eingebettet werden. Doch welche Förderungen gibt es für internationalen Kunstaustausch? Welcher Kooperationen bedarf es für Biennalen? Und welche Chancen entwickeln sich dadurch? Melanie Vietmeier – Kuratorin am Münchner Lenbachhaus und Autorin der Studie „Biennalen als Seismograph – Geopolitische Faktoren, Förderstrategien und Potenziale internationaler Kollaboration“ – erzählt.Die ganze Studie „Biennalen als Seismograph“ von Melanie Vietmeier können Sie hier lesen: www.culturalrelations.ifa.de/forschen/ergebnisse/biennalen-als-seismograph/Weitere Informationen zum Forum Kultur und Außenpolitik finden Sie hier: https://culturalrelations.ifa.de/
Unrecognised states and ethnic minorities are often overlooked, even though people in power repeatedly emphasize the importance of listening to unrepresented groups and indigenous people. In this episode of “Die Kulturmittler:innen,” our host Amira El Ahl talks to Mercè Monje Cano, Secretary General of the Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO). She explains how important the voices of indigenous groups are and why unrepresented groups need to be given more attention, especially in the fight against climate change. Her organisation is working on changing this injustice by educating, campaigning and representing unrecognised states such as Tibet, indigenous peoples such as the Mapuche in Chile and minorities such as the Haratin in Mauritania. Read soon more about the topic of indigeneity in the new issue of KULTURAUSTAUSCH at https://www.kulturaustausch.de/en.
In the wake of the Russian invasion in Ukraine, a multi-layered migration pattern has emerged. Armenia and Georgia, nestled in the heart of the South Caucasus, have become havens for Russian and Ukrainian migrants. The influx of these new players in the cultural scene has set off a seismic ripple across the region. Who are these cultural actors? What stories do they bring with them? How have their artistic footprints transformed the local cultural canvas? Tigran Amiryan, founder and president of the Cultural and Social Narratives Laboratory, joins us today. As a semiologist and contemporary culture researcher, he unravels the threads of transformational processes in Armenia and Georgia. More studies on the topic of ‘Relocation’ can be found under https://culturalrelations.ifa.de/forschen/forschungsergebnisse/.
In dieser Folge richten wir unseren Blick auf die Situation der Medien und die Pressefreiheit im Nahen Osten. Mit Host Amira El Ahl blickt Christopher Resch, Pressereferent für Reporter ohne Grenzen und ehemaliger freier Journalist auf die Lage in Westasien und Nordafrika, die Presse- und Medienfreiheit in der Region und auf die Rolle, die Medienhäuser und soziale Netzwerke dort einnehmen. Diese Folge wurde Ende November 2023 aufgezeichnet. Hintergrundinformationen und Beiträge aus der Region bietet das Portal www.qantara.de in arabischer, englischer und deutscher Sprache, das vom ifa in Kooperation mit der Deutschen Welle herausgegeben wird.Alle bisherigen Episoden von “Die Kulturmittler:innen” finden Sie auf www.ifa.de, des Instituts für Auslandsbeziehungen.Sie haben Themenwünsche, Lob und Kritik? Diese können gerne an podcast@ifa.de oder auf www.instagram.com/ifa.de/ und https://www.linkedin.com/company/ifa-institut-fuer-auslandsbeziehungen/ geschickt werden.
China's Rise as a global economic powerhouse is one of the most consequential events of our time. This meteoric ascent challenges the existing world order, and in response, China has strategically harnessed its cultural diplomacy to bolster its influence worldwide. In this episode of "Die Kulturmitter:innen – Deep Dive" we speak with Ximena Zapata, a specialist in China-Latin America relations and international cooperation in Latin America. She just published a study about China’s cultural diplomacy and its way to achieve its ambitious objective of consensual hegemony. If you want to read the whole study of Ximena Zapata, click here: https://culturalrelations.ifa.de/forschung-detail/chinas-cultural-diplomacy-multilateralism/
Myanmar seemed to be on a well-paved road to democracy, after political reforms had been initiated in 2011 and the first free elections had been held after 25 years in 2015. The military coup in 2021 ended it abruptly. Ever since, a civil war has been simmering, in which thousands have been arrested and killed. Among those arrested was the democratically elected leader of the country, Aung San Suu Kyi. She started out as one of the revolutionary icons in the democratic protests in 1988, known as the 8888 protests. In 1991, she was awarded the Nobel Peace Prize, but was later on heavily criticized for her stance on the Rohingya genocide in 2017. Our guest, Ma Thida – surgeon, author, and fellow of the Martin Roth-Initiative – joined the prodemocratic movement behind Suu Kyi in the eighties. In 1993, she was arrested and sentenced to 20 years in prison for her political engagement and support of Suu Kyis party. After six years, she was released due to her health conditions and international pressure. In this episode of 'Die Kulturmittler:innen', Ma Thida talks about the role of icons in revolutions and literature as a tool for freedom and protest while giving us an insight on recent developments in her country.
While the art of curating was once led by museums, its role has been transformed over the years. A curator nowadays wears many hats: They are curators, producers, mediators – working across fields and disciplines, across borders and mediums, and across physical and virtual spaces.
The freelance curator and architect Paula Nascimento is part of this ever-changing process. Having participated in interdisciplinary and collaborative projects, the Angolan curator has a unique perspective on her profession that she shares with us in this episode.
Nascimento explains the many layers of curating and how she herself has experienced it in collaborative and interdisciplinary projects. In this episode, we also take a look at the role of international exhibitions, such as the Venice Biennial, where Nascimento co-curated the Angolan pavilion in 2013. It was the first and only time, an African country received the golden lion for its national representation. And finally, she gives us an insight into virtual art spaces, with ifa's digital exhibition "ARE YOU FOR REAL – Phase 1" that she curated together with various artists and curators.
If you want to learn more about the digital exhibition, ARE YOU FOR REAL, click here: ARE YOU FOR REAL (IFA.DE)
For more information on the potential of transnational cooperations in curating, you should read our study “What does ‘curating’ mean today?” by the art historian Annette Tietenberg. You can find the full study here: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/details/what-does-curating-mean-today/
All previous episodes of “Die Kulturmittler:innen”, e.g. on feminist foreign policy or our special episodes on Ukraine, can be found here: https://www.ifa.de/ifa-podcast/
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More information on the Institut für Auslandsbeziehungen at https://www.ifa.de.
Colonial legacies continue to shape international cooperation and climate policy. While actors in the climate debates seem to be aware of that, the question remains: what is specifically being done about it?
In this episode researchers Marina Caetano and Pedro Affonso Ivo Franco talk about their study "Analysing Decolonial Climate Perspectives: The Case of the Brazilian Legal Amazon Region" and explain their position that a decolonial perspective needs to be central to the global response to climate change.
Dürre, Überflutungen und Flächenbrände. Wir sehen die Auswirkungen der Klimakrise fast täglich in den Nachrichten. Worüber bisher aber kaum berichtet wird: wie diese Katastrophen unser materielles und immaterielles Kulturerbe beschädigen oder sogar gänzlich zerstören. Deshalb sprechen wir in dieser Folge von „Die Kulturmittler:innen“ mit Johanna Leissner. Sie arbeitet für das Fraunhofer-EU-Büro in Brüssel und forscht seit über 20 Jahren zum Erhalt des kulturellen Erbes, wobei ihr Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Klimawandels liegt. Im Interview erzählt sie, wie sehr die Klimakrise weltweit Kulturstätten bedroht, inwiefern auch immaterielle Kulturgüter davon betroffen sind, und welche Lösungsansätze und Strategien existieren, um Kulturerbe zu schützen.
According to Claus Leggewie, sports can act as an amplifier for globalisation. But what does the politics expert think about this topic in regards to the Football World Cup in Qatar?
Taiwan is still not recognised as a state by the international community. What role does its external cultural policy play for the country? In this episode, we talk to Yuqing Yang about this topic. The historian and research associate at Hertie School in Berlin gives a brief insight into the “External Cultural Policy Monitor – Taiwan”. In this country report on Taiwan, she presents insightful data and information on Taiwan’s external cultural policy.
Read the full Taiwan Country Report here: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/details/taiwan-country-report/
You will find more research on topics of International Cultural Relations supported by ifa here: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/
To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/
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Derzeit sind über 13.000 Sanktionen gegen Russland in Kraft, einige davon seit der Krimannexion 2014. Die ukrainische Journalistin Emiliia Dieniezhna ist für die Independent Anti-Corruption Commission (NAKO), eine zivilgesellschaftliche NGO, tätig. Dort untersucht sie, wie die Sanktionen der EU, der USA und anderer westlicher Staaten von der russischen Rüstungsindustrie umgangen werden und erläutert im Podcast, was Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Waschmaschinen damit zu tun haben.Neben den Schwächen der Sanktionspakete gegen Russland, spricht die Ukrainerin in dieser Kulturmittler-Episode auch über die Korruptionsbekämpfung innerhalb der Ukraine und erklärt, weshalb es neben vier Anti-Korruptionsämtern noch eine zivilgesellschaftliche NGO dafür benötigt.Alle bisherigen Episoden von “Die Kulturmittler” finden Sie hier: https://www.ifa.de/digitale-formate/podcast/Sie haben Themenwünsche, Lob und Kritik? Diese können gerne an podcast@ifa.de geschickt werden.Mehr Informationen zu Projekten und Initiativen des ifa rund um die Ukraine finden Sie unter www.ifa.de/ukraine-projekte/
In 2014, the artist and human rights activist Diana Berg fled from Donetsk to Mariupol to escape pro-Russian separatists. Eight years later, she had to leave her home a second time when Russia invaded Ukraine. In this episode of ‘Die Kulturmittler’, Diana Berg talks about the meaning and potential of art and art spaces in times of war. In 2016, she founded the art platform TU in Mariupol, which she now continues to run in exile. We also learn about her on-going commitment to amplify Ukrainian voices and their needs at international art events, such as the Documenta or the Berlinale.You can find all previous ‘Die Kulturmittler’ episodes, including the special episodes on Ukraine, at www.ifa.de/digitale-formate/podcast/.Do you have topic requests or feedback you want us to know? Feel free to send them to podcast@ifa.de. For more information on ifa's Ukraine projects and initiatives visit: www.ifa.de/en/ukraine-projects/
Als Russland vor einem Jahr die Ukraine überfiel, war es möglich in Echtzeit das Vorrücken der russischen Truppen, Raketenangriffe oder ukrainische Proteste in den sozialen Medien zu verfolgen. Die New York Times sprach vom "ersten TikTok Krieg". In dieser Folge "Die Kulturmittler" erklärt der Autor und Psychologe Christian Stöcker, inwiefern sich die Kriegsberichterstattung durch die sozialen Medien verändert hat. Jeder Mensch kann mit einem Smartphone unmittelbar Nachrichten in die Welt senden und durch TikTok, Twitter und Co. die klassischen Gatekeeper wie Nachrichtenredaktionen und deren Filter umgehen. Außerdem analysiert Christian Stöcker, die Kommunikationsstrategie des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den sozialen Netzwerken.
Im Angriffskrieg Russlands zeigt sich die ukrainische Zivilgesellschaft resilient, stark und handlungsfähig. Vor einem Jahr sprachen wir bereits mit der Sozialwissenschaftlerin Susann Worschech über die Rolle der ukrainischen Zivilgesellschaft im Krieg und die Tragfähigkeit der internationalen Solidarität. In dieser Folge "Der Kulturmittler" erfahren wir, wie sich die Gesellschaft unter dem Druck des Krieges entwickelt hat. Anders als die russische Regierung vielleicht erwartet hatte, erklärt Worschech, sei die ukrainische Zivilgesellschaft kein passives Objekt der Politik. Stattdessen sei sie geleitet von einer starken kollektiven Idee des Widerstandes und der Solidarität - auch im Exil. Im Interview blickt sie zudem kritisch auf die zögerliche westeuropäische Haltung und plädiert dafür, die Stimmen der Ost- und Mitteleuropäer:innen stärker in das politische Handeln Europas zu integrieren.
Originally seen as a tool for revolution and access to knowledge for all people, the internet and digital technologies have become monopolized by big tech companies and individual stakeholders. Where once issues of creative commons and changing power structures were discussed, digital space has now been clouded by hate speech, misinformation and power imbalances. In this episode, we talk to Joana Varon, a technology and human rights fellow at Harvard Kennedy School, about digital rights, the Internet’s potential for empowerment and discriminating artificial intelligence. To protect democracies and minorities online, Varon believes that we need to diversify technology and depart from the idea of universal software solutions.
Politisch motivierte Prozesse gegen regimekritische Personen sind in der Türkei nahezu an der Tagesordnung. Begründet werden sie durch die Anti-Terror-Gesetzgebung der Türkei, auch wenn der Europäische Gerichtshof diese Inhaftierungen als rechtswidrig einstuft – wie im prominenten Fall des Kulturförderers und ifa-Preisträgers Osman Kavala. In der neuen Folge des ifa-Podcasts berichtet die Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei hinsichtlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Verhältnis zu Europa. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen im kommenden Jahr befürchtet sie eine Verschlechterung der Situation. Zur Unterstützung fordert sie eine aktivere und klare Positionierung Deutschlands und der EU gegenüber der türkischen Regierung.
Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/Folge43Transkript
Mehr Informationen zum ifa-Preis: https://www.ifa.de/organisation/ifa-preis/
Die globale Verflechtung von Kriegen und Krisen sind mehr denn je zu spüren und können nahezu in Echtzeit verfolgt werden. Nach wie vor wird auf den Einsatz von Militär oder wirtschaftlichen Sanktionen zurückgegriffen. Was das für die Friedens- und Sicherheitspolitik im globalen Kontext und in Deutschland bedeutet erklärt uns Hans-Joachim Gießmann, Politikwissenschaftler und Senior Advisor der Berghof Foundation. Er ruft dazu auf, dass staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur:innen noch enger zusammenarbeiten müssen und die Forschung ihren Fokus stärker auf Friedens- statt Kriegsursachen legt.
Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/transkript_Folge42
Alle Diskussionen und Keynotes der ICRRA-Konferenz 2002: „Culture in Security“ auf YouTube: https://bit.ly/ICRRA_YouTube_Playlist
Mehr zum internationalen Forschungsnetzwerk ICRRA: https://www.ifa.de/forschung/icrra/
Mehr Informationen zum Berlin Peace Dialogue des Beirats Zivile Krisenprävention und Friedensförderung: https://www.ifa.de/konferenz/berlin-peace-dialogue-2022/ https://beirat-zivile-krisenpraevention.org/veranstaltung/berlin-peace-dialogue-2022/
One year after the Taliban took control over Afghanistan, the life of women and society have changed fundamentally. Civil society activists have either fled the country or shifted their work to humanitarian aid. We talked to Negina Yari, an exiled Afghan human rights defender, about the deteriorating situation in her country. She explains how human rights defenders can still support their people from exile, and to what actions other Islamic states and the international community should really commit.
Der deutsche Künstler und Fotograf Wolfgang Tillmans tourte die letzten fünf Jahre mit der ifa-Ausstellung "Fragile" durch acht Länder in Afrika – unter anderem Äthiopien, Kamerun und Südafrika. In der aktuellen Folge der „Kulturmittler“ spricht er über Zugänglichkeit und Möglichkeiten, die Kunst als Plattform für Begegnungen bietet, die Bedeutung der kolonialen Vergangenheit Deutschlands und die Rolle von Politik in der Kunst. Transnationaler Kunst- und Kulturaustausch kann einen bedeutenden Beitrag leisten, wenn es darum geht internationale Beziehungen zu stärken und in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten.
Seit dem Ukraine-Krieg rückt das Thema Flucht und Migration erneut ins kollektive Bewusstsein. Fluchtursachen und Fluchtbewegungen gibt und gab es zu jeder Zeit. Die Gründe dafür sind komplex und beeinflussen sich gegenseitig. Nach dem neuesten Bericht der UNO wurden gegenwärtig mehr als 100 Millionen Menschen gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben. Nicht immer sind es Kriege und Konflikte, die Menschen zur Migration bewegen. Auch Umwelt- und Klimawandel sind treibende Faktoren für das Verlassen der Heimat. Benjamin Schraven, Migrationsforscher und -berater, berichtet in dieser Folge der „Kulturmittler“, wie sich Migration entwickelt hat, von der Komplexität von Fluchtursachen und Zukunftsfragen.
English Edition –(Dis)functional democracy: About 21 countries are full democracies, about 53 flawed ones and the rest are not considered democratic, states our guest for this episode, political scientist Bernd Reiter. We talk about foreign policy and the need to pursue it in a more honest way - opposed to the self-interest with which Western nations engage in the promotion and strengthening of democratic values in places such as Afghanistan or Latin America. Also, there is quite some discontent when it comes to democracy: Recurrently and around the world, people seem to feel like they live in a democracy and yet have no real control.
Afghanistan is facing the worst humanitarian crisis in 20 years. This podcast focuses on ways to support the Afghan civil society beyond humanitarian aid, the importance of media and how to engage with the Taliban in future. Political scientist and Islam expert Asiem El-Difraoui discusses with Jasamin Ulfat-Seddiqzai, University of Duisburg-Essen, and Tareq Sydiq from the University of Marburg.
Jasamin Ulfat-Seddiqzai’s research includes orientalism, gender and masculinity, and Afghanistan as a space of British military intervention and male bonding. Political scientist Tareq Sydiqs studies focus on social movements and civil society under authoritarian regimes.
The podcast was produced by the Candid Foundation (https://www.candid-foundation.org/).
On this topic read also ifa Input “Afghanistan: August 2021 – A tentative reassessment of cultural foreign policy and civil society support” (https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/76875) by Asiem El-Difraoui and Caspar Berges.
Die Ampelkoalition strebt eine „feminist foreign policy“ an – so steht es im Koalitionsvertrag. Was das bedeutet und ob der Ansatz einer feministischen Außenpolitik zu einer friedlicheren und gerechteren internationalen Politik führen kann - darüber sprechen wir mit Kristina Lunz, Politikberaterin und Mit-Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy. Warum ist Waffenhandel ein feministisches Thema und was können wir von Deutschlands erster Außenministerin in Sachen Feminismus in der Außenpolitik erwarten? Außerdem ziehen wir Bilanz: Was wurde bei der Umsetzung der Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ des UN-Sicherheitsrats von 2000 erreicht?
Democracies across the globe are in crisis. To rebuild trust and strengthen good governance, our guest Oby Ezekwesili advocates for the citizens to be put on centerstage of the political system. To fix politics, as she calls it, we must “elevate the office of the citizen to its rightful place in our nation and develop a political class of servant leaders.” But what does it take to empower citizens to understand their power and act on it? Where does international cultural policy come into play in this process? And how could a new multilateral system, based on these values and ideas, look like? Our guest Oby Ezekwesili is an economic policy expert, former vice-president of the World Bank for the African Region and has served twice as Federal Minister in Nigeria.
Was bedeutet das zwangsweise Verlassen der eigenen Heimat für das Ankommen in einer neuen und welche Bedeutung hat es, in zwei Kulturen seine Wurzeln zu haben? Mit der in Rumänien geborenen Autorin Iris Wolff sprechen wir über Heimat und Identität. Welche Rolle haben die rund eine Million Angehörige der deutschen Minderheiten im östlichen Europa als „Brückenbauer:innen“ in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion? Welchen Beitrag leisten sie als Vermittler:innen zwischen Sprachen, Kulturen und Staaten innerhalb und außerhalb Europas?
Kultur und Klima. Zwei Themen, die von Politik und Gesellschaft bisher selten miteinander verknüpft wurden. Zeitgemäß ist das laut unserem heutigen Gast jedoch nicht mehr, denn alle Politikfelder müssen den Kampf gegen den Klimawandel mitdenken.
Wie eine sinnvolle Klimaaußenpolitik aussehen und internationale Kulturarbeit nachhaltiger gestaltet werden kann und wie der globale Norden Klimamigration zukünftig politisch berücksichtigen muss, darüber sprechen wir mit R. Andreas Kraemer. Er ist Gründer des Ecologic Institute und Experte in Klima- und umweltpolitischen Fragen. Im November 2021 moderierte er außerdem die ifa-Veranstaltungsreihe „Total Glokal“, die sich regelmäßig mit den Wechselwirkungen zwischen Lokalem und Globalem beschäftigt – diesmal in Bezug auf den Klimawandel und Klimagerechtigkeit.
In the context of the Trans Awareness Week in November, we talked to Egyptian LGBTQIA+ activist „Bonobo“ about the situation in their home country. In addition to the global backlash of queer rights, repressive regulations prevent NGOs from doing their vital work. Though some successful projects exist, there is still a lot to be done. „Bonobo“ explains what actions are required in order to improve the situation, and stresses which duties the foreign cultural policy has in this fight for justice.
Mit der Ausrichtung der Fußball-WM versucht das Golf-Emirat Katar sein politisches Image aufzubessern, während Boris Johnson bereits von der “soft power superpower” Großbritannien spricht. Es scheint offensichtlich: Um für die politischen Herausforderungen und Krisen des 21. Jahrhunderts gewappnet zu sein, ist Soft Power relevanter denn je. Aber was ist das eigentlich; „weiche Macht“? Und in welchem Verhältnis steht sie zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands?
Im Podcast haben wir Helmut K. Anheier von der Hertie School of Governance zu Gast. Er erklärt, wie Hard und Soft Power zusammen gedacht werden können, beleuchtet die Entwicklung von Soft-Power-Strategien verschiedener Länder und wann Soft Power mit Vorsicht zu genießen ist.
Games vermitteln politische Narrative und Botschaften interaktiver als jedes andere Medium; Spieler:innen entscheiden selbst über das Schicksal ganzer Nationen und Welten, teils mit engem Bezug zur Realität. Dennoch sind Videospiele selten Thema im öffentlichen Diskurs, ihr Status als Kulturmedium ist immer noch umstritten und in das Blickfeld der deutschen Außenkulturpolitik geraten sie erst seit Kurzem. Wir sprechen mit Manouchehr Shamsrizi, Gründer des Game Labs Berlin, über die große Bedeutung, die die Gamingwelt als Chance und Risiko zugleich für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik birgt – und darüber, was Videospiele eigentlich mit Nation Branding und Soft Power zu tun haben.
Increasingly, elections that are fair, just and accessible to all cannot be taken for granted anymore. Hence, the role of election observers is becoming more and more important: Whenever an election is held, they are on site to report any irregularities or even fraud. In our podcast, we talk with Therese Pearce Laanela from International IDEA, an intergovernmental organisation supporting and promoting democratic processes worldwide, about how their mission has changed in recent years due to digitalisation and the pandemic, and what democratisation aid means in foreign policy.
Im Sommer 1991 begann Mitten in Europa ein Krieg mit weit über 100.000 Todesopfern und Millionen Vertriebenen und Geflüchteten. Erst jetzt, dreißig Jahre später, wurde die juristische Aufarbeitung der Jugoslawienkriege mit der endgültigen Verurteilung Ratko Mladićs, dem ehemaligen Oberbefehlshaber der serbischen Armee, offiziell beendet. Was und wie wird heute in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens erinnert? Welche historische Verantwortung trägt die EU? Über nationale Identitäten, Geschichtspolitik und die Bedeutung der Zivilgesellschaft bei der Aufarbeitung der Geschichte sprechen wir mit der Historikerin Marie-Janine Calic.
Die anstehende Eröffnung des Humboldtforums und die nun beschlossene Rückgabe der Benin-Bronzen setzen den Umgang mit dem kolonialen Erbe in europäischen Museen erneut auf die kulturpolitische Agenda. Wie kann ein neuer, dekolonialer Umgang mit ethnologischen Museumssammlungen aussehen? Dafür braucht es neue Konzepte und Ideen im Museumsbetrieb. Wir sprachen mit der Kuratorin Clémentine Deliss über die Zukunft von Museen und die Rolle der Mittlerorganisationen der Außenkulturpolitik dabei.
It’s been 100 days since the start of Joe Biden’s Presidency. A lot has changed in the way the U.S. and Europe communicate. What common goals can be established between the U.S. and European countries – And what role does China play in their relationship? What impact does public opinion have on cultural relations? And do transatlantic politics really represent the way communities look today? We talked to J.P. Singh, an expert on international political economy, took a deeper look into Biden’s statement ‘America is back’ and discussed in which direction the transatlantic relations are heading.
Über die Politisierung der belarussischen Gesellschaft, die besondere Rolle von Frauen bei der landesweiten Protestbewegung gegen Alexander Lukaschenko und die Relevanz digitaler Kommunikation für die Mobilisierung der Zivilgesellschaft sprechen wir im ifa-Podcast mit Olga Shparaga, Philosophin und Professorin am College of Liberal Arts in Belarus. Wir blicken außerdem über die Landesgrenzen hinaus und diskutieren die EU-Sanktionen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Belarus und anderen europäischen Ländern.
Was macht die Biennale in Venedig so einzigartig? Sind Länderpavillons noch zeitgemäß? Braucht die älteste und wichtigste Kunstausstellung ein Update? Kolja Reichert meint: Nein. Der Kunstkritiker und Journalist erläutert im ifa-Podcast „Die Kulturmittler“ vergangene Positionen und ihre politische Bedeutung und blickt auch in die Zukunft: Wird die, durch die Pandemie beschleunigte, Digitalisierung die Kunstwelt grundlegend verändern?
How does Brexit affect universities, the cultural sector and European cultural relations? We talked to public diplomacy expert Stuart MacDonald about European identity, nation branding and future challenges as well as opportunities for relations, networks and cooperations – in Europe and internationally.
„Unbequem sein ist immer unbequem.“ Das gilt ganz besonders, wenn Zivilgesellschaften sich in die Politik einmischen, auch in Europa. Warum genau das aber so wichtig ist und was „Zivilgesellschaft“ eigentlich bedeutet, darüber sprechen wir mit Rupert Graf Strachwitz, Politikwissenschaftler und Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft.
Vor 72 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Wie ist es aktuell weltweit um sie bestellt? Und was kann Außenkulturpolitik angesichts zunehmender Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume für ihre Stärkung tun? Darüber sprechen wir mit der Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler.
Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik beginnt im Inneren. Doch was tun, wenn Innen- und Außenpolitik im Widerspruch zueinander zu stehen scheinen? Wie kann die „dritte Säule der Außenpolitik“ gestärkt werden? Wir sprachen mit der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Sigrid Weigel über Handlungsvorschläge abseits von Ressortpolitik und nationalstaatlichen Perspektiven.
Heute werden nicht mehr nur Ausstellungen kuratiert, sondern auch Playlists und Parkanlagen. Doch was heißt „kuratieren“ in der Kunst heutzutage? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf kuratorisches Handeln? Und: Sind Kuratorinnen und Kuratoren nicht schon längst überflüssig? Über kuratorische Praxis und ihre außenkulturpolitische Verantwortung sprechen wir mit Annette Tietenberg, Professorin für Kunstwissenschaft an der HBK Braunschweig.
Als "Konserven des Kolonialismus" haben ethnologische Museen eine ambivalente Vergangenheit. Doch welche Aufgaben haben völkerkundliche Museen heute eigentlich? Wie politisch sind sie? Und warum spielt die Architektur von Museumsgebäuden eine entscheidende Rolle? Wir sprachen mit Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums in Stuttgart, über Rolle und Aufgaben, neue Formen der Präsentation und Zusammenarbeit, aktuelle Entwicklungen und das Museum von morgen.
Wie können Big Data und digitales Know-how zum Gemeinwohl beitragen? Was haben Innovation Hubs mit Zivilgesellschaften zu tun? Im aktuellen ifa-Podcast sprechen wir über das Potential von Digitalisierung für eine gerechtere Zukunft, über Open Source, die Vernetzung des globalen Nordens mit dem globalen Süden und Datensicherheit mit Geraldine de Bastion, Gründerin des internationalen Netzwerks Global Innovation Gathering.
Folge #16: Neuausrichtung der internationalen Kulturpolitik. Mit Andreas Görgen Die Pandemie hat die Überlegungen zur Neuausrichtung der Außenkulturpolitik verzögert und gleichzeitig beschleunigt, so Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. Im aktuellen ifa-Podcast zeigt er, welche Chancen die deutsche EU-Ratspräsidentschaft bietet, wie wir mit unserem kolonialen Erbe umgehen sollten und wie das Museum der Zukunft aussehen kann.
Weitere Infos zum erwähnten Martin Roth Symposium und zur Anmeldung findet ihr hier: https://www.ifa.de/mars
Deutsch-polnische Ortsschilder und Deutsch als Minderheitensprache in der Schule sind in der Woiwodschaft Oppeln/Opole in Polen keine Seltenheit: Etwa 100.000 Angehörige der deutschen Minderheit leben in der Region. Wie engagieren und organisieren sie sich? Und welche Rechte haben sie und andere Minderheiten im östlichen Europa? Wir sprachen mit Rudolf Urban, dem Chefredakteur von Wochenblatt.pl, der größten Zeitung der deutschen Minderheit in Polen.
Seit Jahren hat Europaskepsis Konjunktur. Braucht Europa einen Neustart und wenn ja, was müsste sich ändern? Wir sprachen mit der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann über ein gemeinsames kulturelles Gedächtnis Europas, über europäische Solidarität und wie wir sie in der aktuellen Coronavirus-Krise wiederherstellen können.
Hier geht’s zum Kulturreport, von dem in der Folge die Rede ist: https://ifa-publikationen.de/Zeitschriften-und-Editionen/Kulturreport/
Seit sich das Coronavirus ausbreitet, steht die Welt still. Dabei war sie bis vor Kurzem noch massiv in Aufruhr: Im Libanon, in Chile und Hongkong gingen vor dem Ausbruch der Pandemie Hunderttausende für mehr Gleichberechtigung oder gegen brutale Regimes auf die Straße. Was haben die Protestbewegungen gemeinsam? Und wo findet Widerstand in Zeiten von Social Distancing statt? Wir sprachen mit der Literaturkritikerin Insa Wilke, die für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH in Chile war.
In Lateinamerika und den USA spielen Freikirchen eine bedeutende Rolle. Ihr Einfluss auf die Politik wächst. Nicht wenige finden sich in den USA in der Anhängerschaft Trumps und in Brasilien bei Bolsonaro wieder. Wie funktionieren diese freikirchlichen Organisationen? Welche Werte vertreten sie? Und mit welchen Strömungen sind in der internationalen Kulturarbeit Kooperationen möglich? Wir sprachen mit Heinrich Wilhelm Schäfer, Professor für Evangelische Theologie und Religionssoziologie und Autor der Studie „Friedenspotenzial von Freikirchen in den USA und Lateinamerika“ im ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“. Hier geht’s zur Studie: https://publikationen.ifa.de/Kultur-und-Aussenpolitik/Friedenspotenzial-von-Freikirchen-in-den-USA-und-Lateinamerika.html
Globalisierung, Digitalisierung und Klimawandel verändern die deutsche Außenkulturpolitik. Was sind aktuelle Aufgaben? Wie sieht die strategische Neuausrichtung aus? Und welche Rolle spielt die Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus? Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, hat mit uns über die Stärkung von Freiräumen, europäische Kulturpolitik und ihre persönliche Motivation hinter diesen Aufgaben gesprochen.
Jährlich tournieren rund 20 ifa-Ausstellungen mit Werken von über 200 Künstlerinnen und Künstlern. Das ifa arbeitet dabei weltweit mit Museen ebenso wie mit unabhängigen Kunsträumen zusammen, um diese als Lernorte und Diskussionsplattformen zu gestalten und vor allem: um Freiräume für aktuelle Diskurse zu schaffen. Die Künstlerin Hito Steyerl und Nina Bingel, Leiterin der Tourneeausstellungen am ifa, beleuchten das Konzept aus unterschiedlichen Perspektiven.
Der arabische Frühling, #metoo und Fridays for future zeigen, wie schnell viele Menschen im Netz mobilisiert werden können. Wie unterstützen zivilgesellschaftlich Akteure die Möglichkeiten der digitalen Beteiligung? Wie können sich Zivilgesellschaften digital mobilisieren und beteiligen? Welche Rolle spielt das Internet bei politischen Entscheidungsprozessen? Jutta Croll, Vorstandvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen und Tim Hülquist, Projektleiter des Cross Culture Programms am ifa geben Einblicke in ihre Arbeit.
Bibliotheken stellen Informationen bereit und machen Wissen zugänglich. In Zeiten von Suchmaschinen und Online-Enzyklopädien stehen sie jedoch vor neuen Bedingungen. Die ifa-Bibliothek in Stuttgart ist weltweit die größte Spezialbibliothek zu internationalen Kulturbeziehungen. Wie kann dieses Wissen durch die Digitalisierung weltweit zugänglich gemacht werden? Und welche Rolle spielt eine Organisation wie Wikimedia dabei? Wir haben nachgefragt bei Sabria David, stellvertretende Präsidiumsvorsitzende von Wikimedia Deutschland, und Gudrun Czekalla, Leiterin der ifa-Bibliothek.
In Mittel- und Osteuropa leben noch circa 1,4 Millionen Angehörige der deutschen Minderheiten. Wer zählt dazu? Welche Rolle spielen Minderheiten in den jeweiligen Mehrheitsbevölkerungen in beispielsweise Polen, Rumänien oder Ungarn? Und wie können sie zu einem friedlichen Miteinander in Europa beitragen? Wir sprechen mit Harald Roth vom Deutschen Kulturforum östliches Europa und Karoline Gil, Leiterin des Bereichs „Integration und Medien“ am ifa.
Das Internet ist Ort grenzenloser Freiheit, Vernetzung und ungehinderten Austauschs. Doch der digitale Wandel bringt auch Schattenseiten: Troll-Armeen, Hackerangriffe und Wahlmanipulationen gefährden zunehmend die Sicherheit. Wie kann Außenkulturpolitik unter diesen Bedingungen zu einer freien, friedlichen und sicheren Welt beitragen? Odila Triebel vom ifa-Forschungsprogramm "Kultur und Außenpolitik" und Andreas Heinemann-Grüder vom Bonn International Conversion Centre (BICC) über digitale Normen, Werte und die kulturellen Grundlagen der Freiheit im digitalen Zeitalter.
In vielen Teilen der Welt werden Künstler/-innen und Kulturschaffende wegen ihrer Arbeit bedroht, verhaftet, sogar gefoltert. Die Martin Roth-Initiative, ein Schutzprogramm, reagiert darauf und ermöglicht temporär Schutzaufenthalte in Deutschland oder Drittländern. Was bedeutet es für die Kunstschaffenden und ihre Kunst, wenn sie im Exil arbeiten müssen? Welche Verantwortung trägt Deutschland dabei? Esra Küçük, Geschäftsführerin der Allianz Kulturstiftung und Maik Müller, Leiter der Martin-Roth-Initiative, geben Antworten.
Zum 58. Mal eröffnete im Mai eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen weltweit: die Biennale di Venezia. Auch in Dakar, in Berlin und sogar in der Antarktis werden Biennalen, Triennalen oder Quadriennalen veranstaltet – weit über 200 gibt es derzeit weltweit. Warum erfreut sich dieses Ausstellungsformat so großer Beliebtheit? Und was macht das mit der Kunst? In Folge vier des ifa-Podcasts „Die Kulturmittler“ sprechen Ellen Strittmatter, Leiterin der Kunstabteilung des ifa und Yvette Mutumba, Chefredakteurin des Kunstmagazins CONTEMPORARY AND über Venedig, Biennalen und die zeitgenössische Kunst.
Kulturelle Vielfalt, Wissensaustausch, Reisefreiheit – Europa hat viel für die Bevölkerung zu bieten. Dennoch kriselt es an vielen Ecken: Misstrauen und Unsicherheit spalten die EU-Bürgerinnen und Bürger. Kann Kultur es richten? Oder sorgt eher die Durchsetzung gleicher rechtlicher Standards für mehr Zusammenhalt - Stichwort "Europäische Republik"? Darüber sprechen der stellvertretende Generalsekretär des ifa Sebastian Körber und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot in Folge drei des ifa-Podcasts „Die Kulturmittler“.
Zu Frieden gehört mehr als Abkommen und Verträge. Wie setzen sich zivilgesellschaftliche Organisationen auf internationaler, vor allem aber auf lokaler Ebene für ein friedliches Miteinander ein? Und wie kann die Politik, ob im UN-Sicherheitsrat oder durch Förderprogramme, die Arbeit vor Ort unterstützen? Darüber sprechen Nicola Popović, Beraterin für Frauen, Frieden und Sicherheit sowie Peter Wittschorek, Leiter des ifa-Förderprogramms "zivik", in Folge 2 des ifa-Podcast "Die Kulturmittler".
In der ersten Folge „Die Kulturmittler“ sprechen Kulturwissenschaftlerin Annika Hampel und ifa-Generalsekretär Ronald Grätz über das große Thema unseres Podcasts: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder auch einfach AKBP. Wer betreibt Kulturaußenpolitik wie, wo und mit welchen Mitteln? Wie hat sie sich in Deutschland im Laufe der Zeit gewandelt und wo stößt sie an ihr Grenzen?
Ein kleiner Vorgeschmack auf den Podcast des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen). Bevor wir uns ab Ende Januar in „Die Kulturmittler“ einmal im Monat mit aktuellen Themen und Debatten der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik beschäftigen, geben wir einen Einblick in die Arbeit des ifa und einen kleinen Ausblick auf das was Euch in diesem Podcast erwartet.
How to establish a new cultural design platform? Which are the particles that constitute a successful collaboration model? How important are innovative try-out methods and the consideration of different perspectives? Zhao Rong, Deputy Director of the Design Society in Shekou, China presents the partnership between the Victoria and Albert Museum and the China Merchants Group in a conversation with the presenter Jennifer Sarah Boone.
Why are automobile companies interested in supporting arts and culture? What does it take to make culture accessible for as many people as possible and what kinds of projects are planned for the future? Benita von Maltzahn, Director of Global Corporate Citizenship at the Volkswagen Group, shares her values and ideas regarding social responsibility and the creation of long-term partnerships.
What should the political perception be regarding fundamental cultural debates? Could museums be considered social-cultural ecosystems? Gerhard Wolf, Director of the Kunsthistorisches Institut Florence (MPI) reflects on the question “What can culture do?” understanding culture as sub-category of societies and states on the one hand. On the other hand he percieves culture as a hypercategory that subsumes nation-states. Wolf refers to the collaborative research and exhibition project “The Art of Containment” with the Victoria and Albert Museum in London.
In his book "Incarnations - A History of India in Fifty Lives" (2016), the author emphasises that historical individuals were once radical disturbers of their worlds. Yet through the prism of time their legacies often are reduced to aesthetic objects. Can some of their original edginess be recovered, without becoming overburdened by the weight of historical context? Sunil Khilnani, Avantha Professor and Director of the India Institute at King's College London indicates that museums and scholarly texts can sometimes be places of cultural domestication.
Which are the major topics of digital applications in museums? Is a more pronounced digital literacy in museums the key to their decolonisation and the paradigm shift of their roles? Can digitalisation work as a catalyst and confront the current issues in the cultural sector? Markus Hilgert, Secretary General of the Cultural Foundation of the German Federal States discusses these questions with the presenter Jennifer Sarah Boone and the audience of the panel.
How to change the power relationships between museums and audiences? How could museums learn to listen to what society wants? How could they become trusted spaces for smart, reflective and responsive solutions? Johannes Vogel, Director-General of the Museum für Naturkunde in Berlin discusses this questions with the presenter Geraldine de Bastion and the attendees of the panel at Kraftwerk Berlin.
What is the museum of the future? What does it mean to curate exhibitions while cherishing and handling the “disobedience” of objects and practices? Are specific contextual practices needed? What skills does that creative disobedience require? A conversation between Nico Daswani from the World Economic Forum, Mohsen Mostafavi from the Harvard Graduate School of Design, as well as Mateo Kries, Vitra Design Museum and presenter Sarah Bergh.
Should contemporary architecture become more embedded in the social, commercial and cultural conditions of society? Which are the main challenges of the future? What is the place of international collaboration and should architects become more political? Architect David Chipperfield and presenter Ali Aslan discuss the roles that architecture can play in cultural collaboration.
Is there a place of experimentation in the area of museum practice? How might the labels be amended in order to give more agency to the artists, to the curators and to the visitors? Catherine Flood, curator from the Victoria and Albert Museum and Bill Sherman, Director of the Warburg Institute London examine together with Jennifer Sarah Boone and the audience the necessity to rewrite the museum label.
How to avoid the “national” interpretation on museum collections? How can museums become places for debate and discussion around universal issues? Pepe Serra Villalba discusses the Romanesque Art Collection of the Museu Nacional d'Art de Catalunya in Barcelona with Sarah Bergh.
Do styles describe a subject matter or rather represent different modes of narration? Andreas Beyer, Professor for Art History at the University of Basel reflects on historical narratives and the role of nationalism to the formation and implementation of European Art History as an academic discipline.
How could cultural institutions work together with activists? How do we capture the various narratives of history? Where do we find the “disobedience” of things? A discussion between Wayne Modest and Geraldine de Bastion on the transitions in cultural institutions such as ethnographic museums.