In der Walpurgisnacht prallen keltische und germanische, also heidnische, Traditionen und katholisches Brauchtum aufeinander. Zum einen treffen sich die Hexen zu einem großen orgiastischen Fest, zum anderen wird der Tag der Heiligsprechung der heiligen Walpurga, eine katholische Äbtissin, gefeiert. Mit dem Maibaum und seinen drei Kränzen ehren wir die Welten Asgard, Mitgard und Hell. Doch wer weiß das schon.
Der Huflattich erhielt seinen Namen wegen seiner hufähnlichen Blätter. Als die Menschen noch nicht die Tabakpflanze kannten, rauchte man ihn, um das Wahrnehmungsvermögen zu erhöhen. Heute essen wir ihn gerne als Spinat oder Salat.
Beim Räuchern werden besondere Harze und Pflanzenteile langsam auf einer Räucherkohle verbrannt. Der aufsteigende Rauch galt bei Germanen und Kelten als eine Botschaft an den Himmel. Heute erinnern wir uns wieder an unsere Wurzeln und erfahren den Zauber beim Entzünden von Räucherwerk sowie dessen verborgene Weisheit für unser Leben.
Ostern - das germanische Frühlingsfest
Vor mehreren tausend Jahren feierten die Germanen mit dem Frühlingsfest den Sieg über den Winter und seiner erbarmungslosen Härte. Das neu erwachende Leben wurde mit einem begehrten Kräuterbier, das aus psychedelischen Pflanzen wie Bilsenkraut und Tollkirsche bestand,und rauschenden Festen begangen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.raeucherhain.de oder blog.raeucherhain.de
Seit den Germanen und Kelten gilt diese knoblauchersetzende Pflanze als lebensspendendes Kraut nach einem harten und entbehrungsreichen Winter. Unsere Vorfahren beobachteten die Bären nach ihrem Winterschlaf und schauten ihnen zu, wie sie schnell an Kräften gewannen, wenn sie diese herrlich grüne Pflanze in großen Mengen zu sich nahmen.
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Viele Grüße
Caroline Deiß